Düren - Keine Spur von Stillstand in Düren-Nord

Keine Spur von Stillstand in Düren-Nord

Von: Elmar Farber
Letzte Aktualisierung:
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Die Arbeitsgruppe „Bauen und Wohnen” der Stadtteilvertretung Nord-Düren macht sich Gedanken über weitere Projekte, die den Stadtteil nachhaltig aufwerten und lebenswerter machen. Foto: Elmar Farber

Düren. Das Engagement der mehr als zwölf Arbeits- und Projektgruppen, die sich im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt NRW” in der Stadtteilvertretung Nord-Düren für die langfristige Verbesserung der Lebenssituation im Stadtteil einsetzen, zeigt bereits sichtbaren Erfolg.

Einige, einst unansehnliche Ecken im Dürener Norden, sind mittlerweile zu echten Hinguckern geworden - beispielsweise durch Kunstobjekte wie die von Jugendlichen modern und farbenfroh gestaltete, ehemals triste Backsteinmauer, die das Zusammenleben im Stadtteil am Eingangsbereich der Neuen Jülicher Straße symbolisiert sowie neue und modernisierte Spielplätze.

Auch die Arbeitsgruppe „Bauen und Wohnen” der Stadtteilvertretung hat sich zum Ziel gesetzt, den Standort Nord-Düren attraktiver zu machen. An den erfolgreichen Start des Förderprogramms zur Neugestaltung von Fassaden, Haus- und Hofflächen will die AG dauerhaft anknüpfen und dabei möglichst viele Anwohner, Hauseigentümer und Investoren mit ins Boot holen.

„Alle Pläne, die für den Stadtteil entstehen, sollten auf einem möglichst breiten Konsens beruhen”, sagt Projektgruppensprecher Karl-Heinz Küpper. Durch die frühzeitige Einbeziehung aller Interessen und Meinungen bräuchte man später auch weniger Überzeugungsarbeit zu leisten, so Küpper.

In Kooperation mit den Dürener Planern Alex Hauenstein und Frank Nietzard hat die AG „Bauen und Wohnen” vergangene Woche einen Workshop durchgeführt, auf dem Entwürfe für die Bebauung der Baulücke an der Alten Jülicher Straße 35 und 37 sowie des LVR-Grundstücks unterhalb des Klinikums am Ende der Alten Jülicher Straße, vorgestellt wurden.

Der Entwurf für das 2,6 Hektar große LVR-Gelände sieht 51 „sozial und ökonomisch durchmischte Wohnstrukturen” vor, die auch Möglichkeiten des betreuten Wohnens beinhalten sollen.

Neben Spiel- und Parkflächen könnte auf dem Gelände auch ein Gemeinschaftshaus entstehen und sich Gewerbe oder eine Filiale des Bürgerbüros ansiedeln, so die ersten planerischen Vorstellungen. Dabei solle allerdings keine „Insellösung” entstehen, sondern das Neubaugebiet in den Stadtteil integriert werden.

Es handele sich allerdings nicht um einen konkreten Planungsstand, betont Alex Hauenstein, sondern um eine „Idee, die bewirken soll, dass man sich Gedanken macht und über die Grundstücke spricht”. Diese Denkanstöße sollen in kommenden Workshops mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen weiter konkretisiert werden.

Das gilt auch für die geplante Baulückenschließung an der Alten Jülicher Straße. Zwar gibt es bereits ein architektonisches Modell für das Grundstück, die Diskussion darum, hat jedoch gerade erst begonnen.
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