Düren - Kegeln mit einem Augenzwinkern

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Kegeln mit einem Augenzwinkern

Von: Andreas Bongartz
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„Gut Holz!“ – der neu gegründete Verein KC Rhenania Mallessen bietet ehemaligen Dürenern wie Mario Pauly, Tobias Wolff, Udo Kempener, Christoph Dederichs, Michael Hourtz, Sebastian Valder, Roland Sprenger, Rene Clemens und Tobias Opladen (von links) eine Möglichkeit, sich regelmäßig in der alten Heimat zu treffen. Foto: Andreas Bongartz
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Rührt die Werbetrommel für eine hohe Beteiligung bei der Wahl zum Integrationsrat: Ina Ruick von der Stadt Düren. Foto: bugi

Düren. Am Anfang dieser fixen Idee stand man bis zu den Knien im Wasser: Es war vor anderthalb Jahren im Rahmen eines Geburtstagsausflugs nach Mallorca, als die ehemaligen Dürener Tobias Wolff und Mario Pauly zusammen mit ihren Freunden über die gemeinsame Zeit sinnierten.

Am Meer reifte in ihnen die Überzeugung, dass es schade sei, dass sich die Gruppe so selten sehe. Der Grund hierfür ist so simpel, wie einleuchtend: Mit den Jahren haben viele der Freunde wie Wolff und Pauly die alte Heimat Düren verlassen, sind nach Köln, Aachen, Herzogenrath oder Mönchengladbach gezogen. Ganz abgerissen ist der Kontakt allerdings nie.

Bei den Überlegungen, wie man eine Basis für regelmäßige Zusammenkünfte schaffen könnte, kam man dann schnell auf die Idee, einen Kegelclub zu gründen und sich jeden Monat einmal zum Kegeln in Düren zu treffen. Anfang diesen Jahres war es dann so weit, der KC Rhenania Mallessen wurde ins Leben gerufen. Mitglieder sind neben Mario Pauly und Tobias Wolff, Christoph Stolz, Udo Kempener, Dominik Otto, Andy Reitler, Tobias Opladen, Michael Winkler, Christoph Dederichs, Sebastian Valder, Michael Hourtz, Rene Clemens, Stephan Elsner und Roland Sprenger.

Seit Schulzeiten befreundet

Während der Hintergrund der Vereinsgründung primär darin liegt, die Freunde, die sich schon aus Schul- und sogar Kindergartenzeiten kennen, zusammen zu bringen, stellt das Kegeln dabei aber nicht bloß ein Mittel zum Zweck dar. „Wir wollen das Kegeln wieder etablieren“, sagt etwa Mario Pauly. Was gar nicht so einfach ist. So hatten die Kegelbrüder zunächst einmal Probleme, überhaupt eine Kegelbahn für ihre Treffen zu finden. Fündig geworden ist man in der Birkesdorfer Festhalle, wo es zudem „vernünftiges Essen und Bier“ gebe. Obwohl der KC Rhenania Mallessen noch kein eingetragener Verein ist, gestaltet man die Vereinsaktivitäten mit der größtmöglichen Seriosität. So hat man vier Seiten Statuten verfasst, in denen nicht nur die Ämter der Vereinsmitglieder, sondern auch Regeln wie „Die Würde des Keglers ist unantastbar“ niedergeschrieben sind. Darüber hinaus enthalten die Statuten einen umfangreichen Strafenkatalog, und es wird vorgeschrieben, dass die Freunde in den vereinseigenen Westen zum Kegeln erscheinen sollen.

„Wir versuchen, es wirklich ernst zu nehmen“, sagt Tobias Wolff. Und Mario Pauly bekräftigt: „Der Verein ist nicht nur auf ein, zwei Jahre ausgelegt. Das soll über mehrere Dekaden laufen.“ Gekegelt wird jeweils am letzten Freitag im Monat, pro Partie werden Kegel- und Pudelkönig bestimmt. Darüber hinaus will man aber auch jedes Jahr eine Kegeltour unternehmen. Geplant sind ebenso Kegelseminare, denn mit den Kegelkünsten der Vereinsmitglieder ist es gar nicht mal so weit her. „Alle Neune zu treffen, das ist für uns noch technisch unmöglich“, gibt Mario Pauly augenzwinkernd zu. Tobias Wolff ergänzt: „Entweder es fehlt uns da die Technik, oder es ist einfach zu kompliziert.“

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