Kaufhaus statt Bürgerbüro: CDU winkt ab

Von: inla
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Das Bürgeramt der Stadt Düren am Markt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Dürener CDU hält die Idee, das Bürgerbüro am Markt in ein Kaufhaus umzuwandeln, für absurd. Fraktionschef Stefan Weschke sagte am Mittwoch, verschiedene Punkte sprächen gegen den Vorschlag des eigenen Parteimitglieds Rolf Delhougne, der das Thema nach Jahren erneut in die Diskussion brachte. Die SPD hatte daraufhin ihre Sympathie für die Idee bekundet.

Schon der langfristige Mietvertrag, der noch etwa zehn Jahre laufe, spreche gegen das Vorhaben, so Weschke. Das Gebäude gehört der Sparkasse, die Stadt Düren nutzt es derzeit für das Bürgeramt und andere Zwecke. Zudem hätte es im Rat eine große Mehrheit für die Nutzung des Rathause gegeben. Auch die SPD habe mitgestimmt.

Es sei danach nicht möglich, das publikumsintensive Bürgeramt im Rathaus unterzubringen. Das ginge, wenn überhaupt, nur mit neuen Planungen. Die würden aber „viel Geld“ kosten. „Wer bezahlt das?“, fragt Weschke. Zudem sei der Standort am Markt nicht Gegenstand der Überlegungen für den geplanten Masterplan Innenstadt. Weschke: „Es bringt nichts, jeden Tag eine neue Sau durch die Stadt zu treiben.“

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