Katja ist topfit für ihre Inthronisation

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
Katja Breuer ist die neue Dür
Katja Breuer ist die neue Dürener Kinderprinzessin. Foto: Edwin Scholz

Düren. „Am meisten freue ich mich darauf, dass es heute endlich los geht”, sagt Katja Breuer aus <b>Düren.</b> „Und ich endlich Kinderprinzessin werde.” Das elfjährige Mädchen strahlt und das ganz sicher mindestens aus zwei Gründen: Zum einen ist es Katjas größter Wunsch, Kinderprinzessin in Düren zu werden.

Und zum anderen ist sie sehr froh, dass sie am Freitag gerade noch rechtzeitig aus dem Krankenhaus gekommen ist. „Mir geht es gut”, hat sie den „DN” am erzählt. „Jetzt gehe ich noch zum Frisör, und dann geht es morgen los.”

Katja Breuer ist ein absoluter Karnevalsjeck. Sie ist Funkenmariechen bei der Karnevalsgesellschaft (KG) „Holzpoeze Jonge” aus Düren. „Irgendwann”, erzählt Katjas Vater Udo Sotzny, „haben mich die Freunde aus der Gesellschaft gefragt, ob Katja nicht Kinderprinzessin werden wollte.”

Katjas Mutter Martina Breuer war zuerst dagegen. „Ich fand das eigentlich zu teuer”, sagt sie. „Aber weil Katja auch unbedingt wollte, habe ich dann doch zugestimmt.” Die Eltern der designierten Kinderprinzessin rechnen mit Kosten zwischen 4000 und 5000 Euro für die Session. Udo Sotzny; „Es ist schon teuer, aber erstens soll es ja für Katja auch schön werden. Und wir suchen auch immer noch Sponsoren, die Kaja unterstützen.”

Katjas Orden zum Beispiel kommen aus Belgien, weil die kleine Narrenherrscherin unbedingt welche in Herzform und mit einem Mariechen drauf haben wollte. Aber auch das Festkomitee Dürener Karneval unterstützt die süße Kinderprinzessin, denn immerhin hat Katja in der kommenden Session ein ziemlich strammes Programm vor sich. Weil Düren ja bekannterweise kein Prinzenpaar hat, soll Katja möglichst viele Närrinnen und Narren an der Rur besuchen.

„60 bis 70 Auftritte wird sie wohl haben”, sagt Udo Sotzny. „Normal sind für den Kinderprinzen maximal 30.” Damit es für das Mädchen nicht zu anstrengend wird, haben die Eltern mit den Verantwortlichen aus dem Festkomitee feste Regeln ausgehandelt. Martina Breuer: „In der Woche muss Katjas letzter Auftritt um 19 Uhr sein und am Wochenende um 20.30 Uhr. Sie hat ja schließlich auch Schule.”

Was heute Nachmittag um 15 Uhr bei ihrer Inthronisation im Haus der Stadt genau passiert, weiß Katja noch gar nicht. Sie hat eine kleine Rede vorbereitet und durfte sich zwei Tanzeinlagen wünschen, weil sie ja selbst Mariechen ist. Das ist überhaupt für die Elfjährige der einzige Wermutstropfen an ihrem Prinzessinendasein. „Ich kann nicht mehr so viel tanzen.

Heute Abend bin ich bei der Sessionseröffnung von den Holzpoeze und dann darf ich noch die nächsten vier Turniere tanzen, sonst wird es zu anstrengend. Und das ist ein bisschen schade.” Aber jetzt freut Katja sich erst mal. Auf Samstagnachmittag. Und ihr erstes, lautes „Drei Mal Düren Alaaf!”
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