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Kämmerer muss mit neuen Daten neu anfangen

Von: Margret Vallot
Letzte Aktualisierung:

Hürtgenwald. Viele Punkte standen bei der jüngsten Ratssitzung in Hürtgenwald auf der Tagesordnung. Längst nicht alle konnten behandelt werden, denn die Zahlen, auf denen Kämmerer Klaus Kowalke den Haushalt für die nächsten Jahre aufgebaut hatte, haben sich in den letzten Tagen plötzlich verändert.

Konkret: Die Landesrgierung teilte überraschend mit, dass von anderen Zuweisungen auszugehen ist, als bisher immer aktuell war.

So hatte der Kämmerer plötzlich 800.000 Euro weniger zu verbuchen, was natürlich im gesamten Haushalt der kleinen Gemeinde eine Neuorientierung erforderlich macht. Das zeichnete sich schon im Hauptauschuss ab, wo die Politiker aller Parteien doch etwas verdutzt waren wegen der neuen Orientierungszahlen.

Gleichwohl freute man sich über den Waldbericht von Revierförsterin Boos-Kluß, die durch Holzverkauf einen Gewinn von rund 60.000 Euro verbuchen kann. Allerdings wollen die Politiker demnächst die Holzverkäufe etwas detaillierter vorgetragen bekommen. Auch wünschen sie bei der Verteilung der Aufträge, dass ortsansässige Unternehmen beteiligt werden. Außerdem wollen sie sich nach Karneval einmal selbst im Wald von Hürtgenwald umsehen und auf die problematischen Stellen hingewiesen werden.

Mit Mehrheit wurde im nächsten Tagesordnungspunkt beschlossen, die Zahl der Ratsdamen und Herren insgesamt auch nach der Kommunalwahl 2014 gleich zu belassen.

Schon im Hauptauschuss war mitgeteilt worden, dass die geplanten Windkrafträder am Rennweg wohl kleiner ausfallen und leicht versetzt aufgestellt werden müssen. „Da ist noch viel Arbeit erforderlich“, sagte Bürgermeister Axel Buch, der sich bei der Bundeswehr in dieser Angelegenheit viele Stunden um die Ohren schlagen musste.

Einstimmig wurden im Rat auch die Zuschüssen an die ortsansässigen Vereine, die diese zur Unterhaltung ihrer Vereinsgebäude bekommen, beschlossen. Zwischen 631 und 2511 Euro liegen die Beträge, die gegenüber dem Vorjahr alle gekürzt werden mussten.

Mit Simonskall hatte sich die Gemeinde darum bewoben, einen Künstler oder eine Künstlerin einmal ein halbes Jahr in dem Ort beherbergen zu dürfen. Über 600 sollen sich bundesweit um die Ehre bemüht haben, vier wurden ausgewählt, „wir sind leider nicht dabei“, musste Buch mitteilen.

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