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Junge Sportler stimmen für Erhalt der Skateranlage

Von: Sandra Kinkel
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Patrick Heinen, Daniel Braun, Stephan Lersch, Robert Vogt und Raphael Willems (von links) treffen sich fast täglich an der Skateranlage an der Antwerpener Straße. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Für Patrick Heinen ist die Sache klar: „Diese Skateranlage hier muss auf jeden Fall erhalten bleiben.” Patrick Heinen ist fast jeden Abend auf der Anlage an der Antwerpener Straße direkt an der Feuerwache, übrigens Dürens ältester und wohl auch beliebtester Treffpunkt für Skater.

„Es sind fast jeden Tag Jugendliche hier”, sagt Simone Schneider von der Mobilen Jugendarbeit Düren Süd-Ost der Pfarre St. Lukas. „Die Gemeinschaft stimmt, die älteren geben den jüngeren Skatern Tipps und zeigen ihnen Tricks. Das ist wirklich schön.” Hinzu kommt, dass die jungen Leute sich hier ziemlich sicher fühlen.

„Wenn mal was passiert”, erzählt Stephan Lersch, „brauchen wir nur schnell rüber in die Feuerwache zu gehen. Das ist einfach gut.” Kein Wunder also, dass auch am Wochenende bei der ersten „Skatesession” dieses Jahres an der Antwerpener Straße mächtig was los war. Jede Menge Kinder und Jugendliche waren gekommen, um die Skatersaison in Düren offiziell zu eröffnen, zusammen ein „Game of Skate” zu spielen und sich zudem über die Renovierungsarbeiten an der Anlage zu informieren. Sabine Kieven vom Jugendamt der Stadt Düren: „Diese Skateranlage gibt es seit 1998, die meisten Unterkonstruktionen der Rampen sind aus Holz und mittlerweile morsch, hier muss etwas getan werden.” 100000 Euro gibt es vom Bund aus dem Konjunkturpaket II für die Renovierung der alten oder den Bau einer neuen Skateranlage. Bei der Abstimmung im Internet haben sich 250 Jugendliche für den Erhalt der Anlage an der Antwerpener Straße ausgesprochen.”

Das ist ein deutliches Votum, dem die Stadt Düren auch nachkommen möchte. Sabine Kieven: „Es ist wirklich so, dass diese Anlage das Herzstück der Dürener Skaterbahnen ist und sehr viele Leute hier hin kommen.” Deswegen werden die Rampen repariert und mit Unterkonstruktionen aus Beton ausgestattet, damit sie länger halten. Wenn dann noch Geld übrig ist, kann die Anlage erweitert werden. Erste Pläne haben Sabine Kieven und Simone Schneider den Jugendlichen vorgestellt. Und die jungen Leute waren begeistert.

„Die Pläne sind toll”, sagt Patrick Heinen. „Wie sind mega-zufrieden. Es ist super, dass hier endlich etwas passiert.” Patricks Freunde sehen das ähnlich. „Wir sind fast jeden Tag hier”, sagt Raphael Willems. „Ich freu mich total, dass jetzt nach dem Winter wieder alle hier am Start sind. Die Anlage muss einfach bleiben.” Die Jugendlichen, die sich regelmäßig an der Antwerpener Straße treffen, sind übrigens zwischen zehn und 35 Jahren alt. Probleme mit den Anwohnern gibt es auch so gut wie nie. „Das klappt”, sagt Simone Schneider. „Zumal hier ja auch keine Lampen sind. Wenn es dunkel wird, ist Schluss. Wir haben hier nur ganz, ganz selten Probleme.”
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