Junge Entwicklungshelfer in der Kita St. Marien

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Kinder aus der Kindertagesstä
Kinder aus der Kindertagesstätte St. Marien haben sich intensiv mit dem Schicksal von Jungen und Mädchen in Afrika auseinandergesetzt.

Düren. Drei große Tüten waren es, die an diesem Morgen für Kinder in Tansania in Ostafrika von der Kindertagesstätte St. Marien übergeben wurden: Die altersgemischte Gruppe von Gabi Barteczko hatte sich in der Tagestätte im Hämmerchensgässchen mit der Lebenssituation von Kindern in der Dritten Welt befasst.

Was lag da näher, als sich das Partnerschaftsprojekt der Gemeinde St. Marien in Tansania näher anzusehen? „Eine sehr gute Initiative”, fasste die Kita-Leiterin Sabine Kappertz die Ergebnisse des hauseigenen Projekts zusammen.

Eingeladen worden war zuvor Traudel Maas vom Vorstand des „Fördervereins für Entwicklung und Frieden St. Marien in Düren”. Sie erzählte von den Kindern in Tansania, besonders in dem Ort Mavanga, zeigte Bilder und sang mit den Dürener Jungen und Mädchen ein afrikanisches Begrüßungslied.

Beim Anschauen der Bilder fiel Maurice, sechs Jahre, auf: „Die Menschen müssen sehr arm sein. Sie haben keine Anziehsachen, nur Decken und Tücher.”

Die Kinder der Kita St. Marien beließen es jedoch nicht bei diesen ersten Eindrücken. Vielmehr nahmen sie die Sache in ihre kleinen Herzen und kleinen Hände. „Gemeinsam überlegten wir, ob wir einen Beitrag zur Hilfe leisten könnten”, erzählte Gabi Barteczko. Mit der Unterstützung ihrer Eltern sammelten die kleinen Entwicklungshelfer Fuß- und Volleybälle, Bunt- und Filzstifte sowie Kugelschreiber.

Drei große Tüten voll mit diesen Geschenken kamen so zusammen. Im Oktober wird eine Abordnung des Fördervereins nach Tansania in die Partnergemeinde Mavanga fliegen. Traudel Maas ist mit dabei und wird in Tansania von dem Projekt der Kita St. Marien in Düren erzählen. Selbstverständlich werden die Kinder der Tagesstätte nach der Rückkehr erfahren, wie ihre Spende bei den Kindern in Tansania angekommen ist.

„Kinder sind ganz wichtig: Ohne sie haben wir weder hier noch in Mavanga eine Zukunft”, so Traudel Maas. Und das wurde an diesem Morgen auch besonders deutlich. Darüber hinaus zeigt das Beispiel der Mädchen und Jungen der Kita St. Marien eindrucksvoll, dass jeder etwas tun kann für Kinder in schwierigen Lebenssituationen.
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