Heimbach - „Junge Alte” unterstützen hilfsbedürftige Mitbürger

„Junge Alte” unterstützen hilfsbedürftige Mitbürger

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Peter Cremer, Vorsitzender der „Eifelperle” und Elsbeth Metzmacher (links), Vorsitzende des Frauenchors, überreichten der Vorsitzenden der „Jungen Alten”, Margret Bidaoui, 705,82 Euro für die „Heimbachhilfe”.

Heimbach. „Wir helfen, wo wir können” ist das Motto einer neuen Initiative des Vereins „Die jungen Alten Heimbach e.V.”. Wie die Vorsitzende Margret Bidaoui beim diesjährigen Neujahrsempfang im Wasser-Info-Zentrum erläuterte, will die so genannte „Heimbachhilfe” überall dort arbeiten, wo schnell und unbürokratisch Unterstützung benötigt wird.

Das kann eine Einkaufshilfe für ältere Mitbürger sein, eine kurzfristig organisierte Kinderbetreuung oder eine Sachspende in Form von Kleidung oder Geräten des täglichen Gebrauchs.

Netzwerk knüpfen

„Wir hoffen, heute ein Netzwerk knüpfen zu können, das jenseits von Stadt, Kirche, Parteien oder Interessengemeinschaften eine effektive und unkonventionelle Arbeit möglich macht”, sagte Margret Bidaoui. „Für alle Sorgen und Nöte unserer hilfsbedürftigen Mitbürger haben wir ein offenes Ohr.”

Mit Hilde Kleinschmidt konnte sie die Gruppenleiterin der neuen Initiative vorstellen. Unter 02446/3155 steht sie ab sofort allen Hilfesuchenden zur Verfügung - ebenso Gisela Lüth, 02446/478 und Karin Breuer, 02446/ 3111.

Der Hintergrund: Über Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten die „Jungen Alten” erfahren, dass einige Heimbacher große soziale und finanzielle Nöte haben. Das Sozialamt suchte deshalb nach Wegen, jenseits der Amtsgeschäfte schnell und unbürokratisch helfen zu können und fand bei den „Jungen Alten” ehrenamtliche Mitstreiter.

Unterstützt wird die neue Initiative von der Stadt Heimbach, die im Untergeschoss des Gebäudes an der Hengebachstraße 8 kostenlos Räume zur Verfügung gestellt hat. Dort wird die „Heimbachhilfe” Bürozeiten einrichten, zu denen Hilfesuchende herzlich willkommen sind.

Die ersten Spenden

Auch Spenden kann die neue Initiative bereits verzeichnen: Bürgermeister Bert Züll war im Vorfeld des Neujahrsempfangs höchstpersönlich durch die Stadtverwaltung gegangen und hatte bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um Zuwendungen gebeten - mit großem Erfolg: Er konnte der „Heimbachhilfe” 230 Euro überreichen.

Auch die Heimbacher Chöre „Eifelperle” und der Frauenchor Heimbach hatten beim Weihnachtssingen ihrer Vereine um Spenden für die neue Initiative gebeten und viel Resonanz gefunden: Die Vorsitzenden Peter Cremer und Elsbeth Metzmacher überreichten der „Heimbachhilfe” 705,82 Euro.
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