Düren - Jung-Forscher im Wettstreit erfolgeich

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Jung-Forscher im Wettstreit erfolgeich

Von: mv
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Lucas Kro und Kemal Erki (von links), beide Schüler am Wirteltor-Gymnasium, „studierten” eine Woche lang an der Fachhochschule (FH) in Aachen. Mit großem Erfolg. Foto: Margret Vallot

Düren. Zwei Schüler gibt es am Wirteltor-Gymnasium, die haben sich in Sachen Forschung und Wissenschaft jüngst mit Studenten der FH Aachen gemessen. Was keiner erwartet hatte: Die Arbeitsergebnisse der Schüler waren besser als die vieler Studenten. Dieser Tage berichteten Kemal Erki und Lucas Kroé, beide 16 Jahre alt, wie es ihnen in Aachen ergangen ist.

„Antalive” arbeitet mit den Fachhochschulen der Region und mit der RWTH sowie mit Unternehmen zusammen und hat den zwei Schülern die spannende Erfahrung ermöglicht. „Angewandte Naturwissenschaften und Technik lebendig” bedeutet die Abkürzung, unter der sich Menschen zusammengefunden haben, die „was für den wissenschaftlichen Nachwuchs tun wollen”. Das erklärte Brigitte Capune-Kitka von Antalive.

Anspruchsvolle Aufgabe

Kemal Erki und Lucas Kroé durften mit vier Schülern aus Eschweiler im Institut für Luft- und Raumfahrt antreten und sechs Tage lang von morgens bis abends an einer anspruchsvollen Aufgabe arbeiten. In Konkurrenz zu etwa 180 Studenten, die alle schon vier Semester ihres Studiums hinter sich haben. Betreut wurden die Gruppen von Ingenieuren und einem Professor.

Der Schüler-Gruppe wurde die Aufgabe gestellt, eine Maschine zu entwickeln, die Stahlbeton-Matten biegt. Dazu wurde ihnen im Video eine absolut bedienungsunfreundliche Maschine vorgeführt. Drei Arbeiter und ein Kran waren nötig, um die aufwändige und gefährliche Arbeit zu verrichten.

Ihre Lösung führten die Schüler, dabei auch ein Mädchen, mit Zeichnungen und Modellen der Jury vor. Für ihren Mut, ihr Durchhaltevermögen und ihre Kreativität wurden sie besonders gelobt. Die Präsentation machte den 3. Preis, und in der Gesamtbewertung lagen die Schüler im oberen Drittel. Klar, dass Kemal Erki und Lucas Kroé nach dem Erfolg planen, sich auch später technischen Fächern zuwenden zu wollen.

Die Jungen sind von ihren Hochschul-Erfahrungen begeistert. Aber auch von dem, was quasi nebenher noch erledigt werden musste: Zeitplan erstellen, Aufgaben verteilen, im Team arbeiten, präsentieren und die eigenen Ideen so erklären, dass andere genau wissen, was gemeint ist. „Eine bessere Vorbereitung auf das Berufsleben gibt es nicht”, meinte Lucas Kroé, und Kemal Erki würde „bei so was jederzeit wieder mitmachen”.

Weil Antalive, finanziell unterstützt übrigens von den Sparkassen in Düren und Aachen und von den Vereinigten Industrieverbänden, im Herbst das nächste Projekt starten möchte, sollen die Jungen nun möglichst vielen Jugendlichen von ihren Erfahrungen berichten. Das werden sie machen, versicherten die beiden.
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