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Jugendliche entwerfen Pläne für ein besseres Miteinander

Von: Nina Zündorf
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„Wir wollen nur ernst genommen werden.” Das Projekt „Mobil Talk - Misch dich ein” ermöglichte Jugendlichen eine Debatte mit Dürener Politikern. Foto: Nina Zündorf

Düren. „Warum gibt es in Düren für Jugendliche so wenig Möglichkeiten zum Ausgehen?” Christine Lutzer aus Birkesdorf beschäftigen viele Fragen, wenn es um die Situation Jugendlicher in Düren geht. Die 16-jährige könnte einiges aufzählen, was sie an ihrer Stadt verbessern würde.

Jetzt hatten Jugendliche wie Christine endlich einmal die Gelegenheit ihre Fragen und Probleme mit Dürener Politikern zu diskutieren. Als Abschlussveranstaltung des Projektes „Mobil Talk - Misch dich ein” hatten die „Mobilen Jugendarbeiter” gemeinsam mit dem Jugendamt Düren zu einer offenen Diskussionsrunde mit Jugendlichen und Politikern ins Komm-Zentrum eingeladen. Neben Politikern wie Bürgermeister Paul Larue (CDU), Karl-Albert Eßer (CDU) und Bruno Voss (Die Grünen) waren viele Jugendlichen erschienen, um gemeinsam Probleme anzusprechen und mögliche Lösungen zu finden.

Interessante Debatte

Die anfängliche Scheu war schnell überwunden, und so entwickelte sich eine interessante Debatte, bei der Jugendliche, wie auch Politiker viel von und übereinander lernen konnten. Neben Themen wie Räumlichkeiten und finanzielle Unterstützung wurden auch Vorurteile, Zukunftsängste und individuelle Probleme angesprochen.

Zuvor hatte die „Mobile Jugendarbeit” der Stadt Düren im Rahmen ihrer Arbeit in Jugendeinrichtungen eine umfangreiche Befragung von Jugendlichen durchgeführt. Seit August 2008 wurden so die Wünsche, Bedürfnisse und Meinungen der Dürener Jugend erfasst und ausgewertet.

Begleitet wurde dieses Projekt von einer Plakataktion. Plakate mit Aufschriften wie: „Chancen? Toleranz? Zukunft? - Was gebt Ihr uns?” oder „Schon mal mit uns geredet?” sollen auf die Situation der Jugendlichen aufmerksam machen und Vorurteile abbauen.
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