Kreis Düren - Jugendarbeitslosigkeit im Kreis Düren sinkt spürbar

Jugendarbeitslosigkeit im Kreis Düren sinkt spürbar

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Mit Beginn der betrieblichen Ausbildungsverhältnisse und schulischen Bildungsangebote ist im September die Jugendarbeitslosigkeit im Kreis Düren deutlich gesunken.

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahren unter den jobsuchenden Empfängern von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) ging um 231 (19,4 Prozent) auf 961 zurück. Landrat Wolfgang Spelthahn ist besonders erfreut darüber, dass die Gesamtzahl der Einmündungen in berufliche Ausbildungen bei den job-com-Kunden auch 2014 entgegen dem Trend erneut angestiegen ist. Insgesamt wurden 365 junge, aber auch ältere Menschen in berufliche Ausbildung integriert. 247 „Hartz IV“-Empfänger haben eine betriebliche Ausbildung begonnen.

Daneben haben 36 bisher von der job-com betreute junge Menschen qualifizierte schulische Ausbildungen in Gesundheitsberufen aufgenommen. Für Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf hat die job-com 57 Ausbildungsplätze bei überbetrieblichen Bildungsträgern eingerichtet. Die Zahl der unter 20-Jährigen bei der job-com gemeldeten arbeitslosen Jugendlichen ging im September gegenüber dem Vormonat mit 28 Prozent noch stärker zurück.

Viele der Jugendlichen setzen ihre schulische Ausbildung an den Berufskollegs oder den anderen weiterführenden Schulen fort, um ihre Chancen bei der Bewerbung um eine Berufsausbildung nachhaltig zu verbessern. Weitere 25 erwachsene Kunden der job-com konnten über eine vorbereitende Qualifizierung und ein begleitendes Coaching in verkürzte 24-monatige betriebliche Einzelumschulungen vermittelt werden. „Hartz IV“-Empfänger ohne Berufsabschluss gelangen auf diesem Weg in nur zwei Jahren zur Kammerprüfung und damit zu einem deutlich besseren Schutz vor erneuter Arbeitslosigkeit.

Die Zahl der Betriebe, die sich auf die meist etwas reiferen Umschüler einläßt, ist jedoch im Kreis Düren noch gering. Ehe Betriebe die Ausbildungsplätze in Ermangelung von jugendlichen Schulabgängern unbesetzt lassen, bietet sich durch die Umschüler ein gutes Potenzial, um den absehbaren Fachkräftebedarf im eigenen Unternehmen zu decken. Landrat Spelthahn möchte diese Chance zum Erwerb eines Berufsabschlusses für Menschen im SGB II-Bezug mit entsprechender Eignung und Motivation weiter ausbauen.

Ausbildungsbetrieben, die mit jungen, benachteiligten Bewerbern einen Ausbildungsvertrag schließen, bietet die job-com bei Antragstellung vor Ausbildungsbeginn einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert