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Jobmesse: Reichlich Informationen aus erster Hand

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:
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Auch für junge Männer interessant: Am Stand der Firma „gepe“ ließen sich auch junge Männer in die Geheimnisse des schlierenfreien Fensterputzens einweihen. Foto: Schröder

Kreis Düren. Wer am Freitagvormittag unbedarft die Nippesstraße passierte, wähnte sich in Höhe der Arena Kreis Düren wohl auf einem Rock-Konzert. Weit gefehlt, die Gruppen von Mädchen und Jungen, die die Treppe und den Eingangsbereich zu der Halle bevölkerten, hatten ganz andere Interessen.

Sie wollten zur Ausbildungsmesse, zu der die Arbeitsagentur Aachen-Düren und die Job-com des Kreises Düren eingeladen hatten. Hundert Besucher nahmen die Einladung an – und hatten zum Teil ihre Eltern oder Freunde mitgebracht.

Antworten auf viele Fragen

Dort, wo sich sonst die Volleyballbundesliga-Spieler von Evivo Düren die Bälle um die Ohren hauen, dominierte die Information. Was gibt es für Berufe? Und welche Studiengänge werden angeboten? Welche Behörden oder Firmen bieten welche berufliche Alternativen? Wie verläuft die Ausbildung? Antworten auf diese Fragen gaben nicht nur die Personalchefs. Überwiegend waren es Auszubildende selbst, die ihren künftigen Kollegen Rede und Antwort standen.

„Gleich zu Beginn am Morgen war der Andrang groß“, hatte Bruno Sieben von der Arbeitsagentur festgestellt. Und nicht nur er. „Auch das Interesse an Beratung und Information war sehr groß“, wusste der erfahrene Berufsberater zu berichten. Seine Kollegen pflichteten ihm bei. Heinz Gomanns von der Rölsdorfer Firma Zimmermann & Jansen sah das auch so: „Ich habe schon einige Bewerbungen eingesteckt“.

Einige der Firmenvertreter an den Ständen gossen allerdings etwas Wasser in den Wein. „Es sind auch einige darunter, die deutlich erkennen lassen, dass sie von ihren Schulen geschickt wurden“, berichtete eine Personalstellen-Mitarbeiterin, die namentlich nicht genannt werden möchte. „Die lassen sich auf einem Laufzettel für die Schule bestätigen, dass sie hier waren, und sind wieder weg“.

Eine Erfahrung allerdings zog sich durch alle Beurteilungen der ausstellenden Betriebe und Behörden: Wer das Gespräch mit den Fachleuten sucht, komme mit großem Interesse und sei gut vorbereitet. „Vielfach holen sich die Schüler hier die letzte Information, die sie zur Entscheidung noch brauchen“, sagte Denise Hinz von der Sparkasse Düren.

Und für viele der jungen Besucherinnen und Besucher hielt die Ausbildungsbörse nicht nur theoretische Informationen bereit. Ein Beispiel von vielen: Am Stand des Dürener Gebäudereinigungsunternehmens Peterhoff ließ sich so mancher junge Mann in die Geheimnisse des Fensterputzens einweisen.

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