Langerwehe - Jedes Teil ein wunderschönes Unikat

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Jedes Teil ein wunderschönes Unikat

Von: kin
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Langerwehe. „Das Abbauen einer Ausstellung ist mindestens so anstrengend wie das Aufbauen. Aber jetzt haben wir es fast geschafft.” Keramik-Designerin Silke Ullrich aus Herzogenrath klingt ein bisschen wehmütig.

Silke Ullrich war eine der 35 Keramikerinnen und Keramiker des „Keramiek Krings Limburg”, die bis Montag ihre große Jahresausstellung im Töpfereimuseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, gezeigt haben. Jetzt ist die Schau zu Ende, aber Silke Ullrich wird in knapp zwei Wochen, nämlich am ersten Adventwochenende, schon wieder im Töpfereimuseum zu Gast sein. Dann findet hier der 36. Töpfermarkt statt. Und Silke Ullrich ist eine der Marktbeschicker, von denen die „Nachrichten” in loser Folge insgesamt vier vorstellen.

Die Leidenschaft früh entdeckt

Silke Ullrich hat schon früh ihre Begeisterung für das Material Ton entdeckt. Schon während der Schulzeit hat sie immer wieder Töpferkurse besucht, nach der Schule hat sie dann in Krefeld an der Fachhochschule ein Keramik-Design-Studium absolviert. „Mich fasziniert am Ton”, so die selbstständige Keramikerin, „einfach seine Vielseitigkeit. Und dass man so sehr viel damit machen kann.”

Silke Ullrich präsentiert beim Langerweher Töpfermarkt Gebrauchskeramik. „Aber nicht in dem Sinne, dass ich ein komplettes Geschirr im Angebot habe”, sagt die Künstlerin. „Ich verkaufe einzelne Tassen, Becher, Dosen und Vasen.” Für ihre Objekte fertigt Silke Ullrich sich zunächst Gießformen aus Gips an. „Ich habe zwar während meines Studiums auch an der Töpferscheibe gearbeitet, habe diese Technik nicht zur Perfektion gebracht. Wenn ich mit den Gießformen arbeitem kann ich sehr genau über die Form meiner Objekte nachdenken. Ich kann sie regelrecht konstruieren.” In die Gipsformen wird verflüssigter Ton gegossen. Wenn der getrocknet ist, kommen die Formen runter und das Getöpferte wird gebrannt. „Es braucht schon sehr viele Arbeitsschritte”, so Silke Ullrich, „bis eine Sache fertig ist. Aber das ist eben auch das Besondere.”

Silke Ullrich ist in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Langerweher Töpfermarkt zu Gast. „Beim letzten Mal”, erzählt sie, „habe ich draußen gestanden. Dieses Mal bin ich zum Glück drinnen. Ich leide nämlich sehr unter der Kälte.” Silke Ullrich glaubt, dass der Langerweher Töpfermarkt grundsätzlich ein guter Markt ist, die Schwierigkeit, sagt sie, sei allerdings, dass nicht nur Keramiker vertreten seien. „Unsere Objekte haben ihren Preis, weil eben so viel Arbeit drin steckt. Und das ist den Kunden manchmal etwas schwer zu vermitteln, wenn es am Nachbarstand ein Glasobjekt viel günstiger gibt.” Trotzdem freut Silke Ullrich auf den 36. Langerweher Töpfermarkt. Und hofft auf viele, viele Besucher.

Ein Markt mit weit über 50 Ausstellern

Der 36. Langerweher Töpfermarkt findet am ersten Adventwochenende, 27. und 28. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr statt.

Mehr als 50 Aussteller präsentieren Gebrauchsgeschirr, Gartenkeramik, Schmuck und Musikinstrumente aus Ton. Angeboten werden auch künstlerisch gestaltete Einzelstücke, Steinzeug und Fayencen. Außerdem gibt es auf dem Töpfermarkt auch Gefilztes, Lederwaren und Glasobjekte.

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