Jazztage: Ein Hauch von New Orleans in der Kreisstadt

Von: Sandra Kinkel
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Die Verantwortlichen der Kneipentour freuen sich auf den Jazztage-Samstag. Foto: Sandra Kinkel
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Bernie Fawcett aus Liverpool ist ein echtes Urgestein der Jazztage-Kneipentour. Auch in diesem Jahr ist der Mann aus Liverpool am Samstag, 6. Juli, wieder mit von der Partie.

Düren. Sie ist von jeher der „geheime Star“ der Dürener Jazztage: die Kneipentour. Und sie verleiht am Jazztage-Samstag der Dürener Innenstadt einen feinen Hauch von New Orleans. „Das ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt Günther Joos, mit seiner „Swing Groop“ gern gesehener Gast bei der Kneipentour. „Wir sind immer gern bei der Kneipentour mit von der Partie.“

Am Samstag, 6. Juli, lädt der Dürener Jazzclub wieder zur beliebten Kneipentour in der Innenstadt ein. Direkt nach Funksängerin Carleen Anderson geht‘s los.

Günther Joos ist ein echtes Urgestein des Jazz. Der Vibrafonist ist 80 Jahre alt und wird Rahmen der Kneipentour ab 21 Uhr im „Café International“ der Evangelischen Gemeinde zu hören sein. Mit ihm musizieren dann Keyboarder Gregor Josephs, Bassist Manni Hilgers, Schlagezeuger Gerd Breuer und Saxofonist Johannes Flamm. „Grundsätzlich“, sagt Rolf Delhougne vom Dürener Jazzclub“, „kann ich sagen, dass in diesem Jahr 15 Gaststätten und Restaurants bei der Kneipentour mit dabei sind. Das ist für uns Rekord, so viele haben noch nie mitmacht. Und wir freuen uns natürlich über die große Bereitschaft der Gastronomen.“

Anders als Günther Joos und seine „Swing Group“ fangen die anderen Bands am Samstag, 6. Juli, um 22 Uhr an zu spielen. Zuvor findet ja wie berichtet auf dem Kaiserplatz der Stadtwerkeabend mit Funksängerin Carleen Anderson aus Texas statt.

Und danach beginnt dann der gemütliche Teil der Jazztage in den Kneipen statt, hier nun alle Stationen der Kneipentour in der Übersicht: In der Bar Celona spielen „Accoustic five“, im „Komm“-Zentrum „Barth & Roemer Groove Chanson“, im Café Extrablatt die „Xtra Blood-Groove-Gang featuring Leonor Amaral“ und im Postino die „Vivaband“ mit Juppi und Doro Schieren. Im Köpi wird eine Blues Band ihr Können unter Beweis stellen, in Leo´s Haltestelle rockt der „HBT Jazzverein“ aus Mönchengladbach, im Brauhaus spielen „Special Guests“ und um Habanero am Ahrweilerplatz gibt es kubanische Rhythmen mit „Rinco Cuba“. „Key-fase-Mer“ heißt die Band, die im Dolce Vita zu hören sein wird, im Restaurant El Ranchi gibt es „Melody on the Rock“ und in der Gaststätte Olef ist ebenfalls eine Blues-Band zu hören. Ein echtes Urgestein der Kneipentour ist Bernie Fawcett, und auch in diesem Jahr wird der Mann aus Liverpool, der mittlerweile an der Rur eine richtig große Fangemeinde hat, wieder im Scoozi zu hören sein.

Rolf Delhougne: „Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, aber wir hoffen vor allen Dingen auch, dass wir mit etwas mehr Wohlwollen der Dürener Stadtverwaltung rechnen können.“ Im vergangenen Jahr seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes schon recht früh unterwegs gewesen und hätten die Gastromen angewiesen alle Türen zu schließen. Rolf Delhougne: Und das ist natürlich gerade bei schönem, warmem Wetter ein Problem, weil ja dann auch viele Leute draußen sitzen und Musik hören möchten.“

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