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Jahresprogramm für Gürzenicher See steht

Von: inla
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Dirk Hürtgen (Sparkasse), Richard Müllejans (Service-Betrieb) und Badesee-Caterer Willi Wolff (v.l.)mit dem neuen Tretboot. Foto: inla

Düren. Es war der richtige Tag, um das Jahresprogramm des Gürzenicher Badesees zu präsentieren. Stahlblauer Himmel, Sonnenschein, nette Temperaturen. Wenn es noch etwas wärmer wird, kann es an Dürens Adria bald wieder losgehen.

„Vielleich schon im April, wer weiß”, sagt am Donnerstag Richard Müllejans, Chef des Dürener Service-Betriebes. Der DSB managet seit 2005 den See und hat seit dem durch „konsequente Kostenreduzierung und eine Ausweitung der Angebote eine weitaus bessere wirtschaftliche Bilanz hinbekommen”. Seit 2010 erhält der See keine städtischen Zuschüsse mehr, in den meisten Jahren schreibt das Management eine schwarze Null, macht also keine Verluste - wenn das Wetter mitspielt.

Wie entscheidend es ist, ob die Sonne lacht oder nicht, erklärt Müllejans so: „98 Prozent sind wir vom Wetter abhängig”. Der Rest sind Angebote, wie etwa Tretboote, Trampoline, Sport- und Freizeitanlagen am Strand oder ein Zeltplatz samt Hüttendorf. Mit einem weißen Schwan, den die ganze Familie nutzen kann, will der See unter anderem locken. Das Tretboot könne die Sparkasse Düren für ihr Marketing nutzen, „weil wir seit Jahren gut zusammenarbeiten”.

Die festen Angebote am See sind das eine. Konzerte und andere Veranstaltungen das andere: Traditionell findet Ende August die Oldie-Night am Strand statt, dieses Jahr (25.8.) kommen „Sailor” („Girls, girls, girls”), Graham Bonney („Siebenmeilenstiefel”) und Barry Ryan („Eloise”). Wie immer wird die lokale Gruppe „Stingray” zu Beginn spielen.

Während der Fußball-Europameisterschaft (4. Juni bis 1. Juli) wird es am See wieder ein Public Viewing geben. Die Abendspiele werden auf dem Zeltplatz übertragen, auf dem am ersten Sommerferienwochenende das Vater-/Kind-Zelten des Dürener Jugendamtes und des Vereines „Ferienspaß” stattfindet. Die traditionelle „Schools out-Party ist für den 29. Juni terminiert.

Das Hüttendorf biete mittlerweile Platz für eine ganze Schulklasse mit 30 Kindern, sagt DSB-Chef Müllejans, dazu können auch Betreuer untergebracht werden. Vom See aus können sich Klasse auf Exkursion begeben und die Stadtgärtnerei besichtigen, die Ruraue und den Lehrpfad des Burgauer Waldes kennenlernen.

Offizieller Start für den Badebetrieb ist der 15. Mai., möglicherweise früher, wenn - wie gesagt - das wetter danach ist. Da lässt sich Richard Müllejans übrigens nicht vom Siebenschläfertag beeinflussen. Wenn dann die Sonne scheint, wird das Wetter sieben Wochen gut, so eine Volksweisheit. Das war letztes Jahr mitnichten: Siebenschläfer wars bombig, danach fast nur noch Regen...
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