Whatsapp Freisteller

Ist Evivo krisensicher? CV Mitteldeutschland zu Gast in der Arena

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
Der Angriff über die Mitte, h
Der Angriff über die Mitte, hier durch Georg Klein, klappt bei Evivo besser. Foto: Guido Jansen

Düren. Ist Evivo Düren mittlerweile krisensicher? Eine stichhaltige Antwort auf diese Frage gibt es am Mittwochabend in der Arena Kreis Düren. Um 19.30 Uhr trifft der Volleyball-Bundesligist auf den CV Mitteldeutschland.

„Das ist ein richtungsweisendes Spiel. Wenn wir bis zum Beginn der Playoffs noch einmal in Richtung Platz fünf oder sechs schauen wollen, dann müssen wir gewinnen”, beschrieb Trainer Söhnke Hinz die Ausgangssituation.

Düren (Tabellenplatz 8) trifft auf Mitteldeutschland (10.). Beide Mannschaften sind hinter ihren Erwartungen zurück geblieben. Im Oktober und November hatte Düren es nicht geschafft, wichtige Spiele gegen unmittelbare Konkurrenten zu gewinnen. Das soll jetzt anders werden. „Ich bin mir sicher, dass wir uns deutlich weiter entwickelt haben”, so Hinz. Ende des vergangenen Jahres spielte die Mannschaft mindestens solide, wenn nicht sogar stark. Dass es nicht zu mehr Siegen gereicht hat, lag unter anderem an der Qualität der Gegner.

Jetzt muss die junge Mannschaft gewinnen. Sonst ist eine einigermaßen gute Ausgangslage für die Endrunde kaum noch realistisch. Das gilt um so mehr für den CV Mitteldeutschland, die Mannschaft des Ex-Evivo-Spielmachers Sebastian Kühner. Das Team aus Sachsen-Anhalt liegt auch hinter dem eigenen Fahrplan zurück. Ergo: Beide Kontrahenten stehen heute unter Druck, weil beide eine schmerzhafte Niederlage verhindern müssen. Es kommt hart auf hart.

Personell sieht es im Dürener Lager wieder besser aus. Bis auf den nach wie vor langzeitverletzten Routinier Stefan Hübner stehen Hinz alle Mann zur Verfügung. Auch Christian Fromm und Hauke Wagner. Ersterer hatte eine Muskelverhärtung im Oberschenkel, trainiert aber seit dieser Woche wieder normal. Das gilt auch für Wagner, den eine starke Erkältung außer Gefecht gesetzt hatte.

Dass der heutige Gegner im Schnitt deutlich älter ist als die Evivo-Mannschaft, spielt laut des Dürener Trainers keine Rolle mehr. „Bei uns hat jeder Spieler seine Rolle gefunden”, bekräftigte Hinz, dass die Mannschaft deutlich gefestigter agiere als noch in den Krisenwochen der Hinrunde.

Ein Beispiel dafür ist Abwehrchef Fabian Kohl. Der zählte auch in den schwachen Wochen der Mannschaft konstant zu Besten. Jetzt übernimmt er noch Verantwortung, deckt in Abwehr und Annahme der gegnerischen Aufschläge noch mehr Feld ab. Damit werden seine Statistiken zwar schlechter. „Der Mannschaft hilft Fabian aber enorm weiter”, so Hinz.

Davon profitieren beispielsweise die Mittelblocker. Der Angriff über die Mitte funktioniert besser. Evivo hat mehr Varianten und stellt den gegnerischen Block damit vor mehr Herausforderungen. Im Falle eines Sieges heute kletter Düren auf Platz sieben und wahrt den Anschluss an die Plätze fünf und sechs.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert