Düren - Investiert die Stadt Düren in ein eigenes Windrad?

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Investiert die Stadt Düren in ein eigenes Windrad?

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
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Dieses Windrad steht bereits am östlichen Rand von Düren. Je nach dem kommen weitere hinzu. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Stadt wird möglicherweise in ein Windrad an der östlichen Stadtgrenze zu Düren investieren. Kämmerer Harald Sievers hat deshalb einen Betrag von drei Millionen Euro in den Entwurf für den Doppelhaushalt 2014/2015 eingestellt.

Zunächst muss allerdings geprüft werden, wie sinnvoll es wäre, in eine Windkraftanlage zu investieren. Dass das Rathaus damit Geld verdienen möchte, versteht sich von selbst.

Derzeit kann nur darüber spekuliert werden, wie sich das Erneuerbare Energien Gesetz verändern wird. Darin ist unter anderem geregelt, wie viel Erlös Besitzern von Windrädern für ihren Strom garantiert wird.

Das Grundstück liegt an der Kölner Landstraße hinter dem Ortsschild Düren Richtung Merzenich. Dort stehen bereits drei Anlagen. Je nach dem kommt nicht nur ein neues, von der Stadt finanziertes Windrad hinzu, sondern zwei weitere, privat bezahlte Anlagen. Aber auch das ist noch nicht klar.

Zunächst muss der Stadtrat die vom Kämmerer in den Haushaltsentwurf eingeplanten drei Millionen Euro billigen. Dann würde eine konkretere Planungsphase mit einen Kosten/Nutzen-Rechnung und insbesondere einer Renditeerwartung beginnen. Wie Kämmerer Sievers den „DN“ sagte, sei es auch denkbar, dass die Stadt sich einen Partner sucht, um das wirtschaftliche Risiko zu verringern.

Viele Möglichkeiten, sich auf dem Feld der Energiewirtschaft zu beteiligen, hat die Stadt nicht mehr. Es gibt nur drei städtische Konzentrationsflächen, auf denen Windräder errichtet werden dürfen (bei Echtz, Arnoldsweiler und Düren-Ost). Die Stadt ist als Gesellschafter etwa der Stadtwerke Düren an Windparks oder über die Rurenergie GmbH an Photovol- taikanlagen beteiligt.

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