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Internationale Stars beim Kammermusikfestival „Spannungen”

Von: kin
Letzte Aktualisierung:
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Lars Vogt (4. von l.) und seine Mitstreiter freuen sich auf das Kammermusikfest „Spannungen”.

Düren. Wann immer Lars Vogt auf Konzertreisen unterwegs ist, werden ihm CDs vom Kammermusikfest „Spannungen” in Heimbach zum Signieren gegeben. Im Juni (2. bis 10.) geht das inzwischen weltberühmte Festival des Kunstfördervereins des Kreises Düren in die 15 Runde.

„Und wir haben”, so Lars Vogt, „wieder ein sehr buntes, sehr abwechslungsreiches Programm voller Gegensätze auf die Beine gestellt.”

Die Liste der Künstler, die im Sommer in die Eifelstadt kommen, liest sich wie ein „Who is Who” der internationalen Kammermusikszene, ein Schwerpunkt des Festivals liegt in diesem Jahr auf Streicherkammermusik. Aber auch Nachwuchs-Förderung wird groß geschrieben.

Nicht nur, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal gleich drei junge Stipendiaten geben wird, rund 500 Kinder von sieben Schulen aus dem Kreis Düren und aus Eschweiler sind zudem zu einem Werkstattkonzert mit Festival-Musikern eingeladen. „Mehrere hunderttausend Euro” kostet laut Dr. Hans-Joachim Güttler, Vorsitzender des Kunstfördervereins, die Konzertreihe. Jeweils die Hälfte wird durch Eintrittspreise und Sponsoren finanziert.

Hauptsponsor ist Energieversorger RWE, der ja für die Festivaldauer auch die Turbinen im Wasserkraftwerk in Heimbach schweigen lässt, die immerhin 8000 Haushalte mit Strom versorgen. „Dann haben hier die musikalischen Spannungen das Sagen. Wir sind stolz, Künstler und Publikum in Heimbach begrüßen zu dürfen,” so Thomas Leitl von RWE Power.

Noch bis 2013 einschließlich laufen die Sponsorenverträge zwischen dem Kunstförderverein und dem RWE , über den Fortbestand des Festivals wollte keine konkrete Angaben machen. Nur so viel: „Die Gespräche laufen.” „Das ist wie bei Borussia Mönchengladbach”, brachte Lars Vogt noch seinen Lieblings-Fußballclub ins Spiel. „Da weiß auch noch keiner, ob Lucien Favre nach Bayern München geht.”

Übrigens hat der Fußball auch Einfluss auf das Festival im Juni: Wegen der Europameisterschaften findet das Konzert am Samstag, 9. Juni, nicht um 20 Uhr, sondern bereits um 18 Uhr statt. „Es gibt einfach Musiker”, so Lars Vogt, „die möchten gerne das Spiel Deutschland gegen Portugal gucken.”
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