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Internationale Kunstakademie: Abschluss des „Kulturrucksacks“

Von: Bruno Elberfeld
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Peter Sinkoli, Christine Krull-Kosubeck, Gefion Voß und Stephan Wester (v.l.) sorgten zum Abschluss des Kulturrucksackes für die musikalische Untermalung. Foto: Bruno Elberfeld

Heimbach. Seit vier Jahren schon sind das Burgenmuseum Nideggen und die „Internationale Kunstakademie Heimbach“ Gastgeber des „Kulturrucksacks“, der vom „Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport“ des Landes NRW veranstaltet wird.

In diesem Jahr war die Eröffnung auf Burg Nideggen, der Abschluss oblag demnach der Kunstakademie in Heimbach. 2017 werden die Rollen dann wieder getauscht.

Der Leiter der Internationalen Kunstakademie, Professor Dr. Frank Günter Zehnder, nannte das Ziel dieses Projekts, das von April bis November in den Räumen beider Burgen veranstaltet wird: „Der Kulturrucksack NRW soll“, so erläuterte Zehnder, „Kinder zwischen zehn und 14 Jahren spielerisch an die Kunst heranführen.“ Eine Welt, in der es keine Kunst, keine Musik und keine Kultur gebe, sei eine arme Welt, auf Dauer nicht lebensfähig.

Von Heimbach und Nideggen aus werden andere Gemeinden wie Niederzier, Hürtgenwald, Vettweiß und Nörvenich betreut. Zum diesjährigen Abschluss in der Internationalen Kunstakademie Heimbach waren Mädchen und Jungen zu verschiedenen Workshops eingeladen. Überschrieben waren sie mit „Superheldinnen und Superhelden“. Jedes Kind konnte sich im Rahmen seines Workshops einen Held aussuchen und sich mit ihm künstlerisch auseinandersetzen.

Elmar Valter hatte seinen Bereich „Inszenierte Fotografie“ genannt. Die Kinder schnitten aus Katalogen, Comics und sonstigen Heftchen ihre „Miniaturhelden“, nur wenige Zentimeter groß, aus. Sie wurden in die passende Umgebung gestellt. Den Rest erledigte eine variable Beleuchtung mit Taschenlampen, LED-Leuchten und Fotoapparaten.

Holger Hagedorn organisierte ein Foto-Shooting. Die Kinder kostümierten sich selbst und mutierten in entsprechend hergerichteten Requisiten zu Superhelden. Maf Räderscheidt ließ Mädchen die eigenen Umrisse auf eine weiße Wand malen. Diese wurden ausgeschnitten, aufgeklebt und ausgemalt. Fertig waren die Superheldinnen. Eine junge Teilnehmerin hatte sich Marienkäfer „Ladybug“ zu ihrer Heldin erkoren. Was lag da näher, als diese Superheldin auch zu malen?

Antonio Nunez ließ seine Gruppe eine riesige Leinwand bemalen. Er kombinierte moderne Comicfiguren mit Bildern alter Meister vergangener Jahrhunderte. Zusammengefügt wurde dabei so nebenbei, dass Kinder sich auch mit Malerei aus vergangenen Zeiten beschäftigten.

Angeboten, so erzählte es Bernhardine Schippers, Organisatorin dieses Abschlussfestes in Heimbach, wurde eine mehrstündige Schnitzeljagd für Helden in der Akademie.

Für die musikalische Begleitung sorgten abwechselnd das Trio „A La Via“ (Peter Sinkoli, Christine Krull-Kosubeck, Stephan Wester) mit mittelalterlicher Musik und Nico Touglu mit afrikanischen Trommeln. Die Gesamtbetreuung und Verpflegung lagen in den Händen des Vorstands des Fördervereins der Kunstakademie: Fred Kessel, Dorothee Kessel, Rita Vieten und Marita Jaeger.

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