Initiative „VettCult“ blickt zufrieden auf Kulturtage zurück

Von: dama
Letzte Aktualisierung:
5908043.jpg
Das Organisationsteam der Vettweißer Kulturtage blickt zufrieden auf die erfolgreichen vergangenen zehn Tage zurück. Foto: Daniela Martinak

Vettweiß. Zufriedene Gesichter im Vettweißer Rathaus. Diesmal ging es schließlich nicht um die Haushaltslage oder Beschlüsse im Ausschuss. Vielmehr blickten Bürgermeister Josef Kranz und seine Mitstreiter auf den Erfolg der Vettweißer Kulturtage der Initiative „Vett Clut“ zurück. „Euphorie und erstaunlich gute Resonanz“, brachte Kranz sein Resümee auf den Punkt.

Euphorisch war das Organisationsteam immer noch. „Die Kulturtage haben sich fest im Gemeindeleben etabliert. Wir machen weiter, und immer mehr Menschen werden mitmachen“, ist sich Albert Müller von der Gemeindeverwaltung sicher. Bernd Blümmert, Vorsitzender der Kulturinitiative Vett-Cult, Rita Fischer, Johanna Weber und Karl-Heinz Hassel, allesamt sowohl an den Vorbereitungen als auch an der Durchführung beteiligt, nickten zustimmend.

Überwältigende Resonanz

Die Resonanz in diesem Jahr sei nicht mit der der vorherigen Jahre vergleichbar. Allein bei der Eröffnungsveranstaltung, auf Burg Gladbach, sei die Beteilgung mit mehr als 500 Gemeindemitgliedern „überwältigend“ gewesen. Der „Weg für die Sinne“ durch die Parkanlage der Burg ist täglich von mehr als 100 Kulturliebhabern angetreten worden.

Die Fahrradtour mit Haltepunkten und Besichtigung der jüdischen Friedhöfe in den Ortsteilen der Gemeinde war ebenso wie die Wanderung durch die Drover Heide ein voller Erfolg. Und das „obwohl wir dachten, dass bei diesen Temperaturen nur wenige mitmachen“, sagt Bernd Blümmert,

Das Marktfest, als einer der Höhepunkte der kulturellen Tage, das mit einem Mundartgottesdienst mit Pfarrer Helmut Macherey begonnen hatte, sei so erfolgreich gewesen, dass noch bis in die späten Abendstunden gefeiert worden sei.

Und selbst die kleineren Veranstaltungen und solche, bei denen die Verantwortlichen zunächst befürchtet hatten, dass sie vielleicht nicht so gut besucht sind, sorgten für jede Menge Begeisterung. Beim Puppentheater in der Aula des Vettweißer Schulzentrums nahmen die 600 Besucher sogar Stehplätze in Kauf. Die „Nightfever-Party“ in der Disternicher Pfarrkirche lockte ebenso jede Menge Kulturbegeisterte an wie die zahlreichen Ausstellungen in Kelz, Sievernich, Ginnick und Soller.

Will heißen: Die Bürger aus Vettweiß stellten Kulturverbundenheit und Interesse an solchen Veranstaltungen mehr als deutlich unter Beweis. Über 500 engagierte Mitbürger sorgten dafür, dass die Vettweißer Kulturtage noch lange in Erinnerung bleiben werden. „Was mich besonders freut: Wir konnten uns auf alle Vereine und Personen verlassen. Es war ein Miteinander, und das führt wohl auch zu einem solchen Erfolg“, lobte Kranz.

Finanziert wurden die Kulturtage übrigens von Sponsoren. „Der Gemeinde entstanden keine Kosten und die Erlöse kamen den Vereinen zu Gute“, versicherte Fischer.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert