Düren/Aldenhoven - Indeland-Triathlon auch nächstes Jahr

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Indeland-Triathlon auch nächstes Jahr

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Nur noch eine Runde: An der Verpflegungsstation nutzten zahlreiche Läuferinnen und Läufer das Angebot einer Foto: Hansen

Düren/Aldenhoven. „Viele freuen sich schon auf die nächste Auflage im kommenden Jahr.” Landrat Wolfgang Spelthahn zog ein positives Fazit nach dem 2. Indeland-Triathlon. Und dass die beliebte Laufveranstaltung zur festen Größe im Terminkalender der Leichtathleten wird, davon ist Spelthahn überzeugt.

Die Radstrecke durch das Tagebaugebiet sei hervorragend angekommen, so Spelthahn. Ebenso, dass man Start und Ziel für die Schwimmer im Blausteinsee getauscht habe. Das Wasser dort sei vier bis fünf Grad wärmer gewesen als bei der ersten Auflage. Lediglich kleinere Probleme bei der Verkehrslenkung müssten bis zum nächsten Jahr behoben werden. Spelthahn: „Einige wenige Autofahrer wussten nicht rechtzeitig Bescheid, welche Straßen gesperrt werden mussten.” Ansonsten überwiege der positive Eindruck: „Zehntausende Zuschauer haben das Sportereignis verfolgt.”

Rund 750 Sportler waren an ihre Grenzen gegangen, um nach dem Schwimmen im Blausteinsee den Weg bis in den Aldenhovener Römerpark zu bewältigen. Im Gegensatz zum letzten Jahr standen nicht nur der verkürzte Volkstriathlon über 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen und die olympische Kurzdistanz mit 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern auf dem Rad und 10 Kilometer zu Fuß zur Auswahl.

Besonders Sportliche konnten sich darüber hinaus zur Mitteldistanz anmelden, die aus 1,9 Kilometern Schwimmen, 77 Kilometer Radfahren und 20 Kilometern Laufen bestand. Für jeden war etwas dabei. Sieger im Staffelwettbewerb wurde erneut das Team von Ex-Radprofi Marcel Wüst, Schwimmerin Maren Roeb und Läufer Jörg Schieferdecker, die in der Kurzdistanz für das Indeland antraten. Das Staffelteam des Dürener TV, Frank Paschke, Rolf Olk und Felix Kimmerle, das nach dem dritten Platz im letzten Jahr auf eine Revanche mit dem Indeland-Team gehofft hatte, landete dahinter dem zweiten Platz. Beim Marathon-Team Eschweiler kam leider zu früh Freude auf. Sie erreichten zwar als erste Staffel der Kurzdistanz das Ziel, doch der Läufer hatte in Aldenhoven eine Runde zu wenig gedreht. Nachdem er diese nachgeholt hatte, landeten die drei dennoch auf Rang 3.

Bei strahlendem Sonnenschein wagte sich auch die Bürgermeister-Staffel an die Kurzdistanz. Indens erster Bürger, Ulrich Schuster, erreichte gemeinsam mit seinen Kollegen aus Heimbach und Vettweiß, Bert Züll und Josef Kranz, das als 32. das Ziel. Das Team Kuota-Indeland konnte sich derweil den ersten Platz der Volksdistanz-Staffel sichern. Das Team um Luke Roberts, Olympiasieger von Athen in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung im Bahnradfahren, brauchte als einziges weniger als eine Stunde für die Strecke.

Auf einem roten Teppich legten die Athleten die letzten Meter des Rennens zurück. Begleitet wurden sie dabei vom tosenden Applaus der zahlreichen Schaulustigen im Zielbereich des Römerparks. Doch auch entlang der Strecke sorgte die Bevölkerung für Stimmung.
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