Vettweiß - In Vettweiß will man die Massenzucht von Shrimps verhindern

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In Vettweiß will man die Massenzucht von Shrimps verhindern

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:
shrimps
Soll in Vettweiß nicht in Massen auftreten: Der Shrimp.

Vettweiß. Die Massentierzucht in den Kommunen des Kreises ist umstritten. In Müddersheim hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet, um die letztlich genehmigte Hähnchenmastanlage zu verhindern. In der Stadt Linnich wurde ebenfalls einen Hähnchenmastanlage von Bürgern bekämpft. Dort liegt inzwischen ein neuer Antrag des Betreibers vor.

Zusätzlich zur Hähnchenmastanlage ist nun auch eine Shrimpszucht beantragt. 30.000 Kilogramm Shrimps sollen dann jährlich dort in einer Halle produziert werden. Es wäre der dritte Betrieb für Massentierzucht, weil es auch noch eine Putenmastanlage gibt.

Die Befürchtung der Politik: Da entwickelt sich ein Industriekomplex, der nicht mehr eingedämmt werden kann. also überlegt man in Linnich nun, dem wenigstens einen Rahmen zu geben und Zonen für die Industrielle Massentierzucht auszuweisen, um nicht gleich an mehreren Stellen im Stadtgebiet Anlagen genehmigen zu müssen.

Ist das auch ein Beispiel für möglicherweise noch drohende Anlagen von Massentierzucht in der Gemeinde Vettweiß?

Nein, sagt Bürgermeister Josef Kranz. „Unsere Beschlusslage ist klar: Eine gewerbliche Tierhaltung wird es nur geben, wenn die Zustimmung der Gemeinde vorliegt.”

Die Ausweisung von Konzentrationsflächen hält Kranz deswegen auch für problematisch. Zum einen sei sie rechtlich vage, viel wichtiger sei aber: „Ich will doch gar keine Flächen, wo ich dann auch einen Betrieb ansiedeln muss.”

Anders sieht es in Vettweiß allerdings bei der landwirtschaftlich betriebenen Zucht aus. „Wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb mit einer Anfrage kommt, wollen wir das nicht verhindern”, sagt Kranz deutlich.

Könnte dann auch - wie in Linnich - neben der Hähnchenmastanlage noch eine Shrimps-Zucht draufgesattelt werden?

Eher nicht. „Wenn man 80.000 Hähnchen mästen will, muss man als landwirtschaftlicher Betrieb auch die Flächen für die Futterproduktion nachweisen können. Und die seien nun mal begrenzt, sagt Kranz.
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