In Kettenhemden und mit Schwertern gegen Dämonen

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Fantasy-Literatur wirft den Lesemuffeln den Fehdehandschuh hin und verwandelt sie mit ihren erfundenen Welten und fabelhaften Wesen in faszinierte Bücherwürmer.

Düren. Wer kennt sie nicht, die Fabelwesen aus dem „Herrn der Ringe”, den „Chroniken von Narnia” oder dem „letzten Einhorn”? Spätestens seit dem famosen Erfolg des Zauberlehrlings „Harry Potter” ist Fantasy-Literatur ein Lesephänomen des 21. Jahrhunderts. Haben doch die Gestalten aus Joanne Rowlings vielbändigem Werk einer ganzen Generation Lesestoff gebracht.

Dazu kommen Titel wie „Eragon”, „Bartimäus” oder die Romane rund um das Scheibenwelt-Universum von Terry Pratchett, die in aller Munde sind und allesamt ein verbindendes Element haben: Das Fantastische!

Die im Mai in der Stadtbücherei zu sehende Ausstellung beinhaltet Bücher, Bilder und Gestalten aus der so genannten „High Fantasy”, in der die Handlung typischerweise in einer imaginären, eben erfundenen Welt mit eigenständiger Flora und Fauna und fiktiven Kreaturen wie Orks, Elfen und Dämonen spielt und in der der Ort dieser Handlung an das europäische Mittelalter erinnert, weil es keine ausgereifte Technologie gibt und die Protagonisten in schweren Kettenhemden mit geschärften Schwertern in die Schlacht gehen.

Schwarze und weiße Magie beherrschen Mensch und Umwelt gleichermaßen und tragen entscheidend zur Faszination dieser erfundenen Welten bei.

Der wohl bekannteste und bedeutungsvollste Schriftsteller dieser Gattung ist J.R.R. Tolkien mit seinem Meisterwerk „Der Herr der Ringe”. Nach der Verfilmung dieses monumentalen Opus hat das Genre einen wahren Boom erlebt, der nach wie vor anhält und nicht abzuklingen scheint.

Die Ausstellung, die von dem Studenten und ehemaligen Praktikanten in der Stadtbücherei, Wassilios Dimtsos, initiiert und mit eigenen Exponaten bestückt worden ist, wird vom 4. Mai bis zum 2. Juni in der Stadtbücherei zu sehen sein.
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