In Heimbach büffelt man Niederländisch

Von: bugi
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Der Blick auf die Nideggener Burg lockt die Touristen ungebrochen an: Bei den Übernachtungsgästen konnte Nideggen auch in diesem Jahr wieder deutlich zulegen. Foto: Ingo Latotzki
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Kreis Düren. Von den Zuwachsraten kann so manche andere Kommune in der Rureifel nur träumen: Von Januar bis September hat die Stadt Nideggen bei den Übernachtungsgästen deutlich zugelegt. Mit 21363 Gästen verzeichnet man ein Plus von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und auch da hatte man schon ein deutliches Plus eingefahren.

Mit ein Grund: Die Nideggener Jugendherberge. Aber nicht der einzige Grund, wie Gotthard Kirch, Geschäftsführer von Rureifel Tourismus weiß: „Insbesondere in Schmidt gibt es eine gut funktionierende Übernachtungsstruktur. Da sind gute Drei-Sterne-Häuser.“ Mehr als 200.000 Übernachtungen konnte man bis Ende August im Kreis Düren insgesamt zählen.

Die größten Zuwachsraten neben Nideggen hatten erstaunlicherweise Jülich (+18,9 Prozent) und Linnich (+13,8), bedingt durch das Forschungszentrum und den Linnicher Verpackungshersteller SIG Combibloc. Die klassischen touristischen Kommunen wie Heimbach (+2,6) und Hürtgenwald (+1,0) müssen sich mit schmalen Zuwachsraten begnügen. Den Begriff „schmal“ will Kirch nicht gelten lassen. Zum einen, weil Tagestouristen aus der Statistik komplett herausfallen, zum anderen, weil schon jetzt absehbar ist, dass sich die Zahlen für Heimbach drastisch steigern werden.

Fünf Mal so viele Gäste erwartet

„Die Häuser, die im Heimbacher Ferienpark schon fertiggestellt sind, sind auch vermietet. Das macht allein in der Weihnachtszeit jetzt zusätzliche 150 Übernachtungen am Tag aus.“ Kirch schätzt, dass es in Heimbach eine Verfünffachung der Gästezahlen geben wird, wenn das Feriendorf fertiggestellt ist. Darauf bereitet man sich bei Rureifel Tourismus intensiv vor.

So lernen inzwischen alle Mitarbeiter fleißig niederländisch. Zudem ist man jeden Samstag im Feriendorf präsent, um den Touristen Empfehlungen zu geben, wie sie ihre Freizeit gestalten können. Kirch: „Die Angebote werden gerne wahrgenommen. Wir organisieren zum Beispiel Führungen durch den Nationalpark mit Begleitern, die niederländisch sprechen. Insbesondere unsere Bibertouren sind immer ausgebucht.“ Ablesbar ist das auch in der Statistik: Neben Nideggen kann von den Rureifelkommunen nur Heimbach bei den ausländischen Gästen punkten.

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