In Handfesseln zum Krankenhaus

Von: red/pol
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Nörvenich. In der Nacht zum Sonntag musste die Polizei einen Nörvenicher sogar gefesselt ins Krankenhaus transportieren lassen, nachdem er zuvor heftig randaliert und Widerstand geleistet hatte.

Kurz nach ein Uhr wurde die Polizei mit dem Einsatzstichwort „Schlägerei“ in die Bahnhofstraße gerufen. Dort, so das Ergebnis späterer Ermittlungen, war es in einer privaten Wohnung zunächst zu verbalen, dann auch zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen zwei 23 und 31 Jahre alten Männern aus dem Gemeindegebiet gekommen.

Die Sache verlagerte sich auf den Balkon, wodurch ein Blumenkasten hinunter gestoßen wurde, der auf einen geparkten Wagen fiel. In den Streit mischte sich ein 37-Jähriger ein, der in Richtung des 31-Jährigen ausgeteilt haben soll. Die Kontrahenten verließen dann die Wohnung und gaben vor der Tür noch mal richtig Gas. Der 23-Jährige bekam dabei einiges ab und musste später im Krankenhaus behandelt werden.

Nachdem der 31-Jährige dann in seiner Wut offenbar mit dem Ellbogen sogar eine Schaufensterscheibe eingeschlagen hatte, war er geflüchtet, ließ seine weiter in Schieflage befindliche Stimmung aber auch noch an drei geparkten Autos aus, die er durch Fußtritte beschädigte. Eine inzwischen hinzu gekommene Streifenwagenbesatzung entdeckte den Wüterich in der Rathausstraße.

Die Beamten hatten kaum Zeit den Mann anzusprechen, denn der 31-Jährige ging völlig enthemmt sofort auf einen Polizeibeamten los. Schließlich konnte der alkoholisierte Beschuldigte, bei dem ein Alkoholtest 1,44 Promille ergab, überwältigt und gefesselt werden. Das hinderte den Mann nicht daran, lautstark Beleidigungen übelster Art durch die Nacht zu brüllen.

Nachdem dem Randalierer auf der Wache eine Blutprobe entnommen worden war, wurde er zur ambulanten Versorgung seiner Verletzungen in Handfesseln zum Krankenhaus begleitet, da er weiter renitent war. Bis zur Ausnüchterung verblieb er anschließend im Polizeigewahrsam. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

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