Düren - In eigener Halle noch nie so chancenlos

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In eigener Halle noch nie so chancenlos

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Schwere Aufgabe im Angriff: Tim Elsner und seine Kollegen hatten immer einen gut postierten Hachinger Block gegen sich.

Düren. Das war beeindruckend. Noch nie war Evivo Düren in eigener Halle so chancenlos. Der Grund: Mit Generali Haching war die derzeit stärkste deutsche Mannschaft an der Rur zu Gast. Der frisch gekürte Pokalsieger hat es verstanden, Düren so zu kontrollieren, dass die Gastgeber nie wirklich das Gefühl entwickeln konnten, eine Chance zu haben. Das wurde auch im Ergebnis deutlich: 18:25, 18:25, 19:25 hieß es nach drei verlorenen Sätzen.

Versucht haben sie es. Aber die Bayern, die aufstrebende Kraft im deutschen Volleyball, hatten die Rheinländer deutlich im Griff. Geändert hat sich nichts. Evivo Düren bleibt in der Volleyball-Bundesliga auf Platz sechs.

Und unter der Hand war der Ärger auf Dürener Seite ob dieser Niederlage nicht so groß. Im Falle eines Sieges wären die Hachinger wahrscheinlich der Gegner im Viertelfinale geworden. Jetzt läuft alles auf Berlin hinaus. Und wie die Hauptstädter den Dürener liegen, hat hat man beim 3:1 vor knapp zwei in der Arena gesehen. Eines wurde gestern vor 1200 Zuschauern in der Arena Kreis Düren schnell deutlich: Die Hachinger, ohnehin das variantenreichste Team im Angriff, hatten den Dürener Sieg über Berlin genau studiert.

Im Block standen sie wesentlich besser gegen Dürens Hauptangreifer Heriberto Quero. Hatte der SCC oftmals zu weit außen gegen Quero blockiert und ihm damit seine Lieblings-Schlagrichtung in der Diagonalen gelassen, so stand der Pokalsieger deutlich überlegter. Dürens Annahme wackelte zudem wegen guter Hachinger Aufschläge zu stark. Und damit wuchsen automatisch die Probleme im Angriff gegen die Hünen-Blockreihe der Gäste.

Armin Dewes misst 2,12 Meter, der Ex-Dürener Max Günthör immerhin noch 2,08 Meter. Verzweiflung machte sich dann im zweiten Satz breit. Denn Düren kämpfte, versuchte viel, war vor allem in der Verteidigung da. Doch die Bayern hatten viel Glück, noch mehr Verstand und immer die bessere Antwort. So sehr, dass bei Trainer Sven Anton massives Haareraufen angesagt war.
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