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In Düren wird flächendeckend die Gelbe Tonne eingeführt

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Ganz gelb ist die Gelbe Tonne gar nicht, sie hat lediglich einen gelben Deckel. Die Verteilung organisiert beim Dürener Service-Betrieb Nicole Jäger. Foto: Dietmar Engels

Düren. Viele Dürener Bürgerinnen und Bürger wünschen sich schon lange die Gelbe Tonne. Immer mehr Dürener haben sich über umher fliegende Gelbe Säcke geärgert. Mit der Zunahme der Stürme in den vergangenen Jahren hat dies immer häufiger auch zu einer Gefährdung des öffentlichen Verkehrsraumes durch umher fliegende Gelbe Säcke geführt.

Deshalb hat der Rat der Stadt Düren hat am 26. September 2012 die flächendeckende Einführung der Gelben Tonne beschlossen. Sie ist kostenlos und ersetzt spätestens ab dem 1. Januar 2014 flächendeckend die Sammlung über den Gelben Sack. Rund 10 000 Gelbe Tonnen hat der DSB bereits aufstellen lassen. „Endlich.“ war der nahezu einhellige Kommentar der Bürgerinnen und Bürger, die bereits mit der neuen Tonnen beliefert wurden.

Verteilung bis Ende März

Nun geht es weiter. Ab dem 25. Februar werden die Gelben Tonnen im Auftrag des Dürener Service Betriebes auch in Birkesdorf, Rölsdorf und der Innenstadt verteilt. Ende März wird die Aktion abgeschlossen sein. Wie schon in den Außenbezirken erhalten die Bürger automatisch die gleiche Anzahl an Gelben Tonnen, die sie an Papiertonnen gemeldet haben. Reicht das Tonnenvolumen nicht aus, können sich die Grundstückseigentümer beim Dürener Service Betrieb melden. Dies ist telefonisch (Telefon 9434-154, -151 und -153) oder per Fax (9434-104) sowie per E-Mail (n.jaeger@dn-sb.de) möglich.

Die Gelben Tonnen werden kostenlos verteilt und bleiben Eigentum der Stadt. Die Tonne darf ausschließlich mit Verpackungsmaterial aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen befüllt werden. Dieses Verpackungsmaterial muss mit dem grünen Punkt gekennzeichnet sein. Die Tonne hat ein Fassungsvermögen von 240 Litern. Der bisherige Abfuhrrhythmus bleibt unverändert und kann weiterhin dem Abfallkalender entnommen werden. Sobald die Tonne ausgeliefert worden ist, kann sie auch benutzt und zur Abfuhr bereitgestellt werden.

DSB hilft bei Problemen

Mancher Bürger wird anfänglich, wie bei der Einführung der Blauen Tonne, keine Möglichkeit sehen, einen Standplatz zu finden. In diesen Fällen kann man sich telefonisch oder schriftlich mit seinen Mitarbeitern an den DSB wenden um eine Lösung zu finden. Es besteht die Möglichkeit, die Gelbe Tonne mit einem Nachbarn zu teilen oder die Verpackungsabfälle direkt beim DSB in der Paradiesstraße zu entsorgen.

Für eine Übergangszeit (bis zum Jahresende) werden die Gelben Säcke noch ausgegeben und auch mitgenommen.

DSB-Leiter Richard Müllejans: „Ein sauberes Stadtbild und ein hoher Komfort für den Bürger liegen uns allen am Herzen. Mit der Einführung der Gelben Tonne kommen wir diesem Wunsch einen Schritt näher.“

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