In Düren werden noch weitere Spielplatzpaten gesucht

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Kennt im BIFF-Park jeden Stein: Spielplatzpate Wolfgang Schoeller

Düren. Wolfgang Schoeller ist einer der Spielplatzpaten, die 25 Plätze im Stadtgebiet Düren ehrenamtlich betreuen. Am Dienstag, 3. Februar, um 18 Uhr wird er am Treffen der Spielplatzpaten im Papst-Johannes-Haus teilnehmen, zu dem das Jugendamt der Stadt einmal jährlich einlädt.

Zusammen mit Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst hofft er darauf, dass sich auch Menschen einfinden, die noch nicht Pate sind, es vielleicht aber werden wollen.

Wolfgang Schoeller gehörte der Bewohnerinitiative an, die 1996 den „BIFF Park” an der Amsterdamer Straße, heute noch zentrale Anlaufstelle für Skater, gründete, plante und gestaltete. Als sich der Verein 2005 auflöste, blieb Gründungsmitglied Wolfgang Schoeller als Einzelpate dabei.

Im Stadtteil ist er als Ansprechpartner bekannt, pflegt Kontakte zu den umliegenden Einrichtungen und fühlt sich mit dem Platz, den er selber mitgestaltet hat, verbunden.

Wenn er über den Platz geht, kennt er buchstäblich jeden Stein: „Die haben wir aus dem Tagebau Hambach geholt und dort hingelegt”, sagt er und weist auf Steinblöcke im Grenzbereich zur Straße hin.

Voraussetzung und Pflichten

Einzige Voraussetzung dafür, Pate zu werden: Die Bewerber sollten im Stadtteil wohnen, in dem der Spielplatz liegt, um den sie sich ehrenamtlich kümmern wollen. Was sind die Pflichten eines Spielplatzpaten?

Wolfgang Schoeller stellt klar, dass er kein Platzwart ist, und seine ehrenamtliche Tätigkeit keinen Nutzer des Spielplatzes von der Eigenverantwortung für den Platz entbindet.

Für Sauberkeit und Sicherheit sorgt zudem regelmäßig der Dürener Service Betrieb. „Natürlich mache ich ergänzende Rundgänge”, erläutert Wolfgang Schoeller, „und informiere den DSB, wenn ich Mängel feststelle.”

Einmal im Jahr wird mit einem Spielplatzfest, an dem sich viele Einrichtungen aus dem Stadtteil beteiligen, eine Möglichkeit des Kennenlernens geschaffen. Doch niemand ist verpflichtet, große Feste zu stemmen.

Jeder Pate hat die Möglichkeit, die Patenschaft nach seinen persönlichen Ideen und den Gegebenheiten des Platzes zu gestalten. Erfahrene Spielplatzpaten wie Wolfgang Schoeller helfen gerne mit Rat und Tat, und auch Sabine Wagner steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Dem Platz ein Gesicht geben

Wichtigste Aufgabe für den Paten ist es, dem Platz ein Gesicht zu geben, Ansprechpartner und Mittler zwischen Nutzern und Spielpädagogischem Dienst zu sein. Für Auskünfte steht Sabine Wagner zur Verfügung, 02421/252111.
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