In der Gemeinde St. Anna feiern 46 Kinder Kommunion

Von: Sandra Kinkel
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Ein bisschen aufgeregt sind Sarah, Nele, Clara, Markus, Alina, Lea, Nico und Annika schon, schließlich gehen sie am Sonntag mit zur Kommunion. Am Freitag haben sie sich mit den anderen 38 Kommunionkindern von St. Anna zum Üben in der Kirche getroffen. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Dann geht der Gottesdienst ganz normal weiter. So mit ‚Der Herr sei mit Euch‘ und so. Aber das kennt ihr ja.“ Es ist Freitag, kurz nach 11 Uhr, und in der Dürener Annakirche wird tüchtig geübt. 46 Jungen und Mädchen, die alle acht oder neun Jahre alt sind, gehen nämlich am Sonntag mit zur Kommunion. Und in dem Kommuniongottesdienst darf natürlich nichts schief gehen.

Die Kinder haben sich um 10.30 Uhr getroffen, eine Stunde später sind sie immer noch mit Feuereifer bei der Sache. „Das muss am Sonntag einfach perfekt klappen“, sagt Markus Peltzer. „Schließlich kommt ja meine ganze Familie.“

Schon im Oktober haben die Kinder von St. Anna mit der Vorbereitung auf ihre Kommunion begonnen, einmal im Monat haben sich samstags für vier Stunden mit ihren Katechetinnen getroffen. Alina Martini erzählt: „Und wir mussten natürlich jeden Sonntag in die Kirche gehen.“ Das, sagt die achtjährige Schülerin, sei meistens schon schön gewesen, aber manchmal auch langweilig. Annika Roebers: „Die Messe in der Osternacht hat drei Stunden gedauert. Das war mir ein bisschen zu lang.“

Als Thema haben sich die Kommunionkinder aus der Dürener Innenstadt das Pilgern ausgesucht. Und das, so Gemeindereferentin Christina Ruegenberg, habe nichts damit zu tun, dass Pfarrer Hans-Otto von Danwitz am Montag in einer Woche zu seine großen Pilgerreise von Rom nach Jerusalem aufbricht. „Das war wirklich Zufall.“

Ähnlich wie echte Pilger, so Christina Ruegenberg, machten sich auch die Kommunionkinder zu Beginn ihrer Vorbereitung gemeinsam auf den Weg. Klar, dass Markus Peltzer und die anderen Jungen und Mädchen einen Pilgerstab bekommen haben und auch ein Pilgerheftchen. „Immer, wenn wir sonntags in der Kirche waren, „erzählt Alina, „haben wir einen Stempel in unser Pilgerheft bekommen. Meins ist auch schon fast voll, aber eben nur fast, weil wir ja auch noch nach der Kommunion in die Kirchen gehen sollen.“

Klar, dass die Kinder sich nicht nur auf die feierliche Messe am Sonntag freuen, sondern auch auf das große Fest, das sie im Anschluss daran mit Freunden und Familien gefeiert wird. „Und auch auf die Geschenke“, sagt Nico Treuling. „Ich weiß ja, dass die Messe am wichtigsten ist, aber die Geschenke sind schon auch toll.“ Die Wünsche der Jungen und Mädchen sind ganz unterschiedlich. Nico hat sich Spielsachen ausgesucht, Alina hofft auf einen neuen Rucksack für die Schule. „Ich freue mich total auf Sonntag“, sagt sie. „Aber auch auf Samstag.“

Am Samstag machen die Kommunionkinder von St. Anna nämlich einen Ausflug nach Heimbach-Blens. Es wird gespielt und gewandert, erst am späten Nachmittag sind die Jungen und Mädchen wieder in Düren. Genug Zeit, um sich für Sonntag auszuruhen, bleibt aber. Damit auch wirklich in der Messe alles absolut perfekt läuft.

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