Düren - In der Arena fühlt sich Paul Panzer „endlich zu Hause”

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In der Arena fühlt sich Paul Panzer „endlich zu Hause”

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Mit einem schelmischen „Hu, hu!” begrüßte Paul Panzer begrüßt die Fans in der ausverkauften Arena. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Ich weiß nicht, wo der Mann das hernimmt. Es ist einfach Spitze!” Willi Maurer ist am Freitagabend aus Nörvenich in die Arena Kreis Düren gekommen. Weil er grundsätzlich Fan guter Comedy ist, vor allen Dingen aber, weil er Fan von Paul Panzer ist.

Und der wurde ja schließlich vor 39 Jahren in Düren geboren und ist in Willi Maurers Heimatort aufgewachsen. „Ich kenn´ den von früher. Der ist ganz toll.” Dass Paul Panzer „ganz toll” ist, würden wohl auch die anderen 2600 Männer und Frauen unterschreiben, die zu dessen neuem Programm „Endlich Freizeit - Was für´n Stress!” gekommen waren.

Der Funke zwischen Comedian und Publikum sprang schon in den ersten Sekunden über. Mit einem neckischen „Huhu” begrüßte Panzer seine Zuschauer und spätestens als er der Menge aus tiefstem Herzen „endlich zu Hause!” zurief, eroberte Panzer die Leute.

Klar, dass bei Paul Panzers neuem Programm, bei der Comedian als „Deutschlands verrücktester Freizeitberater” fungiert, auch Ehefrau Hilde und Sohn Bolle nicht fehlen dürfen. Die beiden befinden sich derzeit auf Abnehmtour in Amerika („Noch fünf Kilogramm mehr und Bolle bekommt eine eigene Postleitzahl”), kommen aber trotzdem in Paul Panzers Programm nicht zu kurz.

Für „Endlich Freizeit” hat Paul Panzer, der zu seinem unvergleichlichen 70er Jahre-Blümchen-Hemd und der Opa-Hose jetzt eine rote Sweat-Shirt-Jacke trägt, den heimischen Hobbykeller verlassen: Er machte sich voller Reiselust auf, die Welt draußen zu erkunden und schreckte auch nicht vor verwegenen Abenteuern zurück.

Flucht in das Hobby

Zuerst machte Panzer aber klar, warum Männer stundenlang im Keller sitzen und Modelleisenbahn spielen, Schmetterlinge jagen und aufspießen oder gar Briefmarken sammeln, erzählte noch kurz von seinem Nachbar Karl, einem sensiblen Uhrmachermeister und dessen Frau Anna Kornikova, einer „tschechischen Abrissbirne”, um dann zu dem Schluss zu kommen: „Die Männer mit den schrecklichsten Frauen haben die zeitaufwendigsten Hobbys.”

Darüber hinaus berichtete Paul Panzer aber auch von seinem Ausflug ins Fitness-Studio und erzählte, wie er seine Jacke an einen Kleiderständer hängte, der sich als Muskelprotz Ingo herausstellte, einem „Bozi-Bilder” mit „209 Zentimeter Bizeps, Kiemenatmung und O-Beinen wie dem Eurotunnel”.

Auch Rauchen, so Panzer, sei früher Freizeitgestaltung gewesen, genau wie „Fuzball” gucken und „A-Erotik”. Na ja, und wegen der „A-Erotik” war Paul Panzer ja auch mit seinem Mischlingshund, einem „Dober-Weiler” namens „Mäuschen” auf der Reeperbahn. Außerdem hat er sich mit seiner beschlagenen Acht-Dioptrin-Brille in die Welt von pastellfarbenen Bademänteln und Duftkerzen getraut. Auch Kochen darf bei der Freizeitgestaltung nicht fehlen, vor allem weil die gute Hilde ihre Liebe zu allem, was „Bio” ist, entdeckt hat („Ich habe letztens Bratlinge bekommen. Früher nannte man das Meisenknödel.”).

Das begeisterte Publikum in der Arena kam aus dem Lachen nicht mehr raus. Und auch Willi Maurer wischte sich immer wieder die Tränen aus den Augenwinkeln. „Ich kann nicht mehr”, japste er. „Aber das ist echt ein super Abend.”
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