Immobilienbörse: Hinter vielen Fassaden Handlungsbedarf

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Nach den Fachvorträgen nutzten viele Besucher der Immobilienbörse für Düren-Nord die Gelegenheit zu Gesprächen mit Vertretern der Statdtteilvertretung und der Stadt Düren.

Düren. Über 80 interessierte und gut gelaunte Gäste versammelten sich im eben fertiggestellten „Haus für Alle“ in Nord-Düren zur zweiten Immobilienbörse. In Anwesenheit zahlreicher Experten informierten die Besucher sich über Fördermöglichkeiten zur Modernisierung und Instandsetzung für sanierungsbedürftige Immobilien im Stadtteil.

Die Redebeiträge der Stadtteilvertreter und Experten wurden mit großem Interesse aufgenommen und anschließend an den Beratungstischen und beim Imbiss weiter vertieft.

Die Vorstandsmitglieder der Stadtteilvertretung Karl-Heinz Küpper und Atila Balikci begrüßten die Gäste. In Vertretung des Städtischen Baudezernenten Paul Zündorf eröffnete der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Bernd Kürten, die Börse von Seiten der Stadt Düren. Michael Joerres führte die Besucher in die Geschichte und Vielfalt der Dürener Nordstadt ein, und Wilhelm Streb von der CitaMa und gab Beispiele für den Umgang mit leerstehenden Geschäftsräumen.

In den vergangenen Jahren sind mit Fördermitteln des Stadtteilprojektes über 90 Fassaden saniert worden, hinter mancher Fassade bestünde jedoch noch Handlungsbedarf, erklärte Bernd Kürten. Insbesondere bei vernachlässigten Immobilien im Kerngebiet Nord-Dürens möchten die Stadtteilvertreter gemeinsam mit der Stadt Düren ihre Strategie des Förderns und Forderns umsetzen.

Gerd Grzella vom Amt für Stadtentwicklung rechnete modellhaft vor, wie es sich durch staatliche Zuschüsse lohnen kann, diese Immobilien instand zu setzen oder zu modernisieren. Ab Herbst stehen hierfür aller Voraussicht nach Gesamtzuschüsse von insgesamt 400.000 Euro für Nord-Düren zur Verfügung. Der maximale Zuschuss je Immobilie beträgt dabei bis zu 25 Prozent der Modernisierungskosten.

Eine Sprechstunde als erste Kontakt- und Anlaufstelle für individuelle Fragen und Beratung wurde seitens der Stadtteilvertretung bereits eingerichtet. Diese findet ab sofort immer donnerstags von 17 Uhr bis 18 Uhr (oder nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 02421/188-169) im „Haus für Alle“ am Nordpark, Neue Jülicher Straße 49, statt.

Das „Haus für Alle“ wurde von der gleichnamigen Projektgruppe der Stadtteilvertretung Nord-Düren in den vergangenen Jahren mit großem Engagement ins Leben gerufen und soll zukünftig als gemeinsamer Ort für alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils zur Verfügung stehen. Die Stadtteilvertretung lädt alle Interessierten für Sonntag, 15. Juni, um 15 Uhr zur offiziellen Eröffnung des Hauses ein.

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