Düren - Im Berufsverkehr wäre Panne verheerend gewesen

Im Berufsverkehr wäre Panne verheerend gewesen

Von: oha
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Düren. „Irgendwann geht auch die beste Technik kaputt”, bedauerte am Montag ein Bahnsprecher noch einmal den Defekt des Stellwerkes am Dürener Bahnhof, der am Wochenende zum Ausfall zahlreicher Züge zwischen Aachen und Köln gesorgt hatte.

Zwei Computer-Server hatten ihren Dienst versagt. Zwischen 7.30 und 13.35 Uhr ging deshalb auf der Schiene fast nichts mehr. Die Bahn setzte 21 Busse und mehr als 100 Taxen ein, um die Fahrgäste doch noch an ihr Ziel zu bringen. Die fraglichen Computer seien fast acht Jahre alt gewesen und Tag und Nacht gelaufen, so der Bahnsprecher.

Dennoch sei der Ausfall der Server sehr überraschend gekommen. Zwar halte die Bahn für solche Fälle einen Bereitschaftsdienst an Technikern vor, doch der müsse erst einmal den Fehler finden und auf die schnelle Ersatzteile besorgen. Und dann noch die passende Software aufspielen. „Zum Glück passierte die Panne an einem Wochenende und nicht während der Woche im Berufsverkehr”, versuchte der Bahnangestellte dem technischen Defekt noch eine gute Seite abzugewinnen.

Andererseits sei es besonders schwierig gewesen, an einem Samstagmorgen genügend Taxen und Busse aufzutreiben. Auch am Montag noch beschwerten sich aufgebrachte Bahngäste in der „Nachrichten”-Redaktion, weil sie am Bahnhof Düren festgesessen hatten. Kommentar der Bahn: „Alle zufrieden zu stellen, ging leider nicht.”

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