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Ideen und Vorschläge für eine künftige Stadtentwicklung

Von: inla
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Die Annakirche, an der dieses Bild entstand, ist für den Aachener Stadtplaner Dr. Harald Heinz aus architektonischen Gründen etwas „ganz Besonderes“. Der 67-Jährige hat diese Woche den Entwurf für den Masterplan vorgelegt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Auf die Frage, welcher Ort in Düren ihn zum Träumen einlädt, sagt er: „Im Moment keiner, künftig die Wasserterrasse vom Restaurant 'Theo' am Theodor Heuss-Park, bei Sonnenuntergang.“ Damit ist eine Menge gesagt über Dr. Harald Heinz.

Der Architekt und Stadtplaner hat diese Woche den Entwurf des Masterplans für die Dürener Innenstadt vorgelegt und zeigt mit seinem eingangs erwähnten Zitat, wie sich die Stadt entwickeln könnte.

Das war und ist seine Aufgabe, das Ziel des Masterplanes. Wie ist Dr. Heinz an seiner Aufgabe herangegangen? „Am Anfang laufe ich viel durch die Stadt, mit der ich mich beschäftige“, sagt er. Eindrücke sammeln, beobachten, ein Gefühl dafür bekommen, wie eine Stadt tickt. So etwas. Darum geht es. Heinz hat danach viele Gespräche geführt und die Leute gefragt, was ihnen an Düren gefällt – und was ihnen nicht gefällt. Allmählich hat sich so ein Bild ergeben. „Düren hat Potenzial“, sagt er. Das sei ihm schnell klar gewesen. Die Innenstadt zum Beispiel: Eine City der kurzen Wege, ziemlich bequem sei das. Dann der Markt. Über die Grenzen der Stadt bekannt, zu Recht, sagt er. Und dennoch ist kaum etwas so gut, dass es nicht so zu verbessern wäre. Warum während der Markttage einige Bistros ihre Stühle nicht nach draußen setzen können, sei schwer nachzuvollziehen, gerade während des Marktes sei es attraktiv, unter der Sonne zu sitzen.

Bei der Entwicklung seiner Ideen und Vorschläge lässt sich Heinz einerseits von Forschungsergebnissen leiten, andererseits „auch von persönlichen Präferenzen“. Das Ganze sei „ein Gärungsprozess“. Wenn es um Neu- oder Umbauten ginge, sei es wichtig, immer das Machbare im Blick zu haben. „Das alles muss für einen Investor interessant sein, sonst funktioniert es nicht“, sagt Stadtplaner Heinz, der ähnliche Projekte wie in Düren auch in anderen Städten verfolgt hat.

Ob es irgendwann tatsächlich ein Restaurant namens „Theo“ mit Wasserterrasse am Heuss-Park geben wird, muss die Zukunft zeigen. Träume sind legitim. Ohne sie geschieht gar nichts.

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