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Humor und Lebensfreude auf die Hörner genommen

Von: Jana Peterhoff
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Eine gelungene Mischung aus Mu
Eine gelungene Mischung aus Musik und Kabarett: Die „Talking Horns” bei den Comedy-Abenden der Stadtwerke. Foto: Jana Peterhoff

Düren. Warum sind die „Talking Horns” bei den SWD.KOMMedy.Abenden zu Gast? Was haben die vier Kölner Jazzmusiker mit Comedy und Kabarett zu tun? Vieles. Die Jazzmusiker erzählen auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise Geschichten.

Es sind oft ihre eigenen Geschichten, geschrieben mit viel Heiterkeit, Humor und Lebensfreude. Mit Blasinstrumenten aber auch mit anderen, unkonventionellen Gegenständen, die so in keinem Musiklehrwerk zu finden sind, bringen die Vier komische Erzählungen ins Scheinwerferlicht. Nicht nur die Füße fangen an zu wippen, sondern auch Kopf und Bauch sind in Bewegung.

Nach dem kleinen Appetithäppchen bei der als Geheimtipp geltenden Revue im Haus der Stadt, durfte die Dürener Jazz- und Comedyfangemeinde einen zweistündigen Happen „Talking Horns” sehen, hören und genießen. Die Blas-Jazzer kamen nach Düren mit dem Programm „Born to be Horn”. Und allem Anschein nach leben sie nach diesem Lebensmotto.

Die sprechenden Hörner reisten beim SWD.KOMMedy.Abend im „Komm”-Zentrum musikalisch von einer Stilrichtung zur anderen. Von Reggae über Balkanmusik („Ich hätte gerne einen Sliwowitz”) bis nach Sambesi und zurück nach Deutschland mit „Döner komplett”. Sie spielen gerne Jazz an ungewöhnlichen Orten und an den Orten, die sie bereisen. Die Hörner lassen sich von den Musikstücken zu neuen Reisen inspirieren und die neuen Orte, Länder und Kontinente dienen oft als eine Inspirationsquelle für wiederum neue Stücke.

Die vier Improvisationstalente und Witzbolde, vom Dürener Publikum gut angenommen, waren - wie bei einer Reise üblich - mit einem Koffer voller frischer Wäsche angereist. Das, was auf dem Konzert aus dem Koffer herauskommt, erklärte Achim Fink, „ist nicht vorhersehbar, aber geplant”. Der Trompeter wechselte meisterhaft zwischen Posaune, Tuba und Moderation. Bernd Winterschladen und Andreas Gilgenberg gaben das Saxofon nicht aus der Hand. Stephan Schulze war Herrscher über die Posaune, die Tuba und die Grimassen.
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