Hürtgenwald/Olpe - Hürtgenwald hat die allerbesten Helfer

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Hürtgenwald hat die allerbesten Helfer

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Äußerst erfolgreich: Die Jug
Äußerst erfolgreich: Die Jugendgruppe des Ortsverbandes Hürtgenwald des Technischen Hilfswerkes (THW). Die Gruppe erkämpfte sich beim Wettbewerb den ersten Platz.

Hürtgenwald/Olpe. Da war der Jubel groß: Die Jugendgruppe des Ortsverbandes Hürtgenwald des Technischen Hilfswerkes (THW) hat sich beim nordrhein-westfälischen Landeswettkampf in Olpe mit einem tollen ersten Platz für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Alle zwei Jahre messen sich die besten zwölf THW-Jugendgruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen bei einem Landeswettkampf. Die Gruppe aus Hürtgenwald hatte sich dafür beim Bezirkswettkampf vor einem Jahr als bestes Team der Kreise Düren und Euskirchen sowie der Städteregion Aachen qualifiziert.

Bei der Teamaufgabe in Olpe kam es auf das Geschick der Junghelfer an. Zunächst mussten alle mit einem mit Wasser gefüllten Becher über einen Balken balancieren und den Inhalt in einer Gießkanne abfüllen. Außerdem galt es, einen stabilen Mastkran aus drei Baustämmen zu bauen. Ebenso mussten die Jugendlichen zeigen, wie sie sich bei einem komplizierten Rettungseinsatz verhalten. Die jungen THW-Helfer sollten eine verletzte Person aus der ersten Etage eines teileingestürzten Hauses retten. Zunächst mussten Hindernisse beiseite geräumt und Mauern durchbrochen werden, erst dann konnte die Verletzte fachgerecht behandelt werden. Da dieser „Einsatz” bis in die Nacht hinein dauern sollte, musste zusätzlich eine Stromersatzanlage in Betrieb genommen werden um den kompletten Arbeitsbereich mit Flutlichtstrahlern auszuleuchten.

Als außerordentlich schwierig erwies sich die Aufgabe zur Holzbearbeitung. Hier mussten die acht Jugendlichen ein Spiellabyrinth nach vorgegebenen Plänen aus vielen Dachlatten und Glattkantbrettern und unzähligen Schrauben fachmännisch zusammenzimmern. Bei diesem Thema waren genaues Messen, Sägen, Stemmen und Feilen angesagt. Hierbei kam es einerseits natürlich auf die Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen an, andererseits wurde das exakte Arbeiten bewertet. Nach der Fertigstellung mussten die THW-Jugendlichen ihr Geschick unter Beweis stellen und einen Ball in kürzester Zeit durch das Labyrinth schleusen. Zur Bewältigung aller Aufgaben hatten die Jugendgruppen insgesamt zwei Stunden Zeit.

Auch der Fairnesspokal für die beste Teamleistung aller zwölf Wettkampfmannschaften ging an die Jugendgruppe aus Hürtgenwald. Zusätzlich konnten die Junghelfer auch noch einen Gutschein über eine Trainingswoche mit Freizeitprogramm an der THW-Bundesschule Hoya in der Nähe von Bremen zur Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft entgegennehmen.

Der beim Wettkampf anwesende THW-Ortsbeauftragte von Hürtgenwald, Dr. Helmut Heuser, war sehr stolz auf „seine Kinder”. Er betonte, dass die seit vielen Jahren in Hürtgenwald stattfindende spielerische Ausbildung der Jugendliche deutlich Früchte trägt. So zählen die Jugendlichen aus der Höhengemeinde seit Jahren zu den Besten aus dem Rheinland. Diese guten Ergebnisse sind aus Sicht von Dr. Heuser der hervorragenden Jugendarbeit zuzuschreiben. Die Jugendausbilder in Hürtgenwald verstünden es, den Nachwuchsrettungskräften nicht nur technisches Wissen, sondern auch Freude an der ehrenamtlichen Arbeit zu vermitteln.

Eine der größten Jugendgruppen in NRW

Die Jugendgruppe aus Hürtgenwald zählt mit insgesamt 50 Junghelfern und Junghelferinnen zu den größten Gruppen in ganz Nordrhein-Westfalen.

Die Gruppe der 12- bis 17-Jährigen trifft sich 14-tägig freitags ab 18.30 Uhr an der THW-Unterkunft in Bergstein. Die Jüngeren im Alter von etwa 7 bis 11 Jahren treffen sich separat einmal im Monat.

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