Düren - Hoesch-Museum: Stahlwinkel an Bänken werden wieder entfernt

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Hoesch-Museum: Stahlwinkel an Bänken werden wieder entfernt

Von: oha
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Diese Stahklwinkel, die Skater
Diese Stahklwinkel, die Skatern das Leben schwer machen sollen, werden am Museum wieder entfernt. Foto: Ottmar Hansen

Düren. Kaum sind sie dran, kommen sie wieder weg. Die Stadt plant, die Stahlwinkel auf der Sitzfläche der Bänke am Hoesch-Museum zu entfernen. Die Edelstahlwinkel an den Bänken waren angebracht worden, damit Skater die Sitzfläche nicht mit ihren Sportgeräten befahren können.

Ganz abgesehen davon, dass der Lärm der Skateboards Ruhesuchenden die Rast auf den Bänken verleiden könnte. Die Sitzflächen aus Stein würden rasch für immer beschädigt. Doch kurze Zeit nachdem die „Krampen” an den Bänken befestigt wurden, ist man im Dürener Tiefbauamt offenbar zu einer anderen Erkenntnis gelangt: Der angebrachte Skaterschutz sei „zu aufdringlich und werde als nicht verträglich mit den gestalterischen Ansprüchen empfunden”, heißt es in einer Stellungnahme des Tiefbauamtes. Die Krampen würden deshalb auch in Kürze demontiert und „durch eine deutlich dezentere Lösung ersetzt”.

Diese plötzliche Umorientierung hat auch Auswirkungen für den Ahrweilerplatz. Die Anwohner klagen hier schon lange über den Lärm, den Skater beim Befahren der Steinbänke verursachen. Ihre Hoffnung war, dass auch an dieser Stelle die Krampen vom Platz vor dem Hoesch-Museum zum Einsatz kommen. Und jetzt werden diese dort wieder abmontiert. Auch im Rathaus sei man sich der Tatsache bewusst, dass die Anwohner und Gastronomen am Ahrweilerplatz durch exzessives Skaten belästigt würden, teilte Tiefbauamtsleiter Heiner Wingels in einem Schreiben an Ratsfrau Heidi-Meier-Grass mit.

Scheck überwiesen

Doch müsse reiflich überlegt werden, welche Maßnahmen man hier ergreifen könne. Auf alle Fälle sollte man die neue Version der Krampen am Museum abwarten. Dieser Skaterschutz könne dann, sollte er sich bewähren, auch am Ahrweilerplatz zur Anwendung kommen. Damit das Projekt am Ende nicht nur an optischen, sondern auch an finanziellen Hindernissen scheitert, hat Heidi Meier-Grass bereits 500 Euro als Beitrag an das Rathaus überwiesen.
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