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„Höherer Stellenwert für die Stadtentwicklung“

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Freuen sich über die Broschüre: Professor Wolfgang Meisenheimer, Peter Koschorreck, Jürgen Kraus und Cem Timirci (v.l.) Foto: S. Kinkel

Düren. „Diese Broschüre kommt genau zur richtigen Zeit. Anregungen aus Ihrem Heft werden ganz sicher in den Masterplan Düren einfließen.“ Großes Lob gab es von Baudezernent Paul Zündorf bei der Vorstellung des Hefts „Eine Stunde Stadtentwicklung – Düren wie es sein könnte“ am Freitag Abend im Stadtmuseum.

Seit November 2011 laden der Dürener Architekt Professor Wolfgang Meisenheimer und Jürgen Kraus, Cem Timirci sowie Peter Koschorreck vom „überparteilichen Team Stadtentwicklung“ regelmäßig zu fünf öffentlichen Bürgergesprächen ins Stadtmuseum ein – die Ergebnisse der ersten fünf Diskussionsrunden, an denen im Schnitt 60 bis 100 interessierte Bürger teilgenommen haben, werden in der Broschüre dokumentiert. „Wir wollten mit dieser Reihe“, so Professor Wolfgang Meisenheimer, treibende Kraft und Moderator der Bürgergespräche, „nicht die Arbeit der Verwaltung tun. Aber wir sind die Dürener. Düren ist der Rahmen unseres Lebens, wir können in die Stadtplanung Erfahrungen und Gefühle mit einbringen.“ Es gehe bei den Bürgergesprächen darum, „das atmosphärische Moment“ zu finden. Meisenheimer: „Wir wollen herausfinden: Was ist das Besondere von Düren?“.

Auf 33 Seiten ist in der neuen Broschüre zusammengefasst, worum es in den ersten fünf Bürgergesprächen ging. Es gibt Kurzfassungen der Referate von Experten wie Hans Hoorn, Chef-Stadtplaner von Maastricht, oder Professor Roland Günter, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger aus dem Ruhrgebiet, aber auch Fotos und viele Zeitungsberichte über die Bürgergespräche. Peter Koschorreck vom „Team Stadtentwicklung“: „Ich glaube, dass unsere Bürgergespräche mitgeholfen haben, Bewegung in die Stadtentwicklung zu bringen. Es wurde in Düren mehr diskutiert. Stadtentwicklung erhielt in unserer Stadt einen höheren Stellenwert.“ Das hat auch Baudezernent Paul Zündorf unterstrichen. „Ich bedauere es. dass ich nicht an allen Bürgergesprächen teilnehmen konnte, einfach, weil ich anfangs noch nicht in Düren gearbeitet habe. Aber ich bin begeistert von der positiven Emotionalität im Geist dieses Arbeitskreises.“ Um Dinge im Bereich Stadtentwicklung umsetzen zu können, so Zündorf weiter, brauche es die Bürger. „Sie kennen ihre Stadt am besten.“

Die Broschüre „Eine Stunde Stadtentwicklung – Düren, wie es sein könnte“ wird ab sofort kostenlos im Fritz-Erler-Haus in Düren, Holzstraße 34, und im Bürgerhaus ausgelegt. Der Termin für das nächste Bürgergespräch im Stadtmuseum in der Arnoldsweilerstraße steht ebenfalls schon fest. Am Freitag, 14. Februar, diskutiert Professor Herbert Schmidt um 18 Uhr mit interessierten Bürgern zum Thema „Düren und seine Industrie“. Der Eintritt ist frei.

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