Hochwasserschutz für Drove und Kreuzau

Von: smb
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Schutz für Drove und Kreuzau: Vertreter des Wasserverbandes und der Gemeinde Kreuzau haben gestern das Hochwasserrückhaltebecken bei Drove offiziell in Betrieb genommen.

Drove. 3,5 Kilometer ist der Wiesenbach nahe Drove lang, und momentan ist er quasi nicht vorhanden. Ein Rinnsaal, mehr nicht. Doch in der Vergangenheit mussten die Drover und Kreuzauer schon häufiger erleben, dass aus diesem Bächlein ein gewaltiges Gewässer wurde. Die Bilder von überfluteten Kellern und Gärten sollen künftig der Vergangenheit angehören.

Zumindest, wenn es um die Starkregenereignisse geht, die es statistisch nur alle 100 Jahre gibt. Dafür soll dass Regenrückhaltebecken an der L 249 sorgen. Am Mittwoch haben Vertreter des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) und der Gemeinde das 10.500 Kubikmeter fassende Hochwasserrückhaltebecken in Betrieb genommen. 1,4 Millionen Euro wurden investiert.

60 Prozent davon hat das Land NRW getragen. Das Auslaufbauwerk kann einen Wasserzufluss von zwei Kubikmetern auf einen Abfluss von 800 Litern drosseln. Auch der Heidegraben wird durch das Becken geleitet. Darüber hinaus verfügt das Becken über eine Hochwasserentlastung.

„Wir hoffen, so Vorsorge getroffen zu haben, damit die Bürger und deren Hab und Gut geschützt sind“, sagte Bürgermeister Walter Ramm. WVER-Vorstand Wolfgang Firk betonte, dass der Verband in Sachen Hochwasserschutz nicht locker lasse. Das Becken bei Drove ist das 54. des Wasserverbandes. Weitere in der Umgebung sollen gebaut oder erweitert werden.

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