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Hochwasser in Bosnien: „Menschen brauchen Hilfe“

Von: kin
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Hoffen auf möglichst viele Spenden für die Dürener Partnerstadt Gradacac in Bosnien-Herzegowina: Marcus Seiler, Katja Schmitz, Bürgermeister Paul Larue und Uwe Möcker vom Deutschen Roten Kreuz (v.l.). Foto: kin

Düren. „Partnerstädte sind auch in schlechten Zeiten gefragt und gefordert. Und Gradacac in Bosnien-Herzegowina braucht jetzt unsere Hilfe“, sagte Bürgermeister Paul Larue am Donnerstag. Gradacac ist von dem verheerenden Hochwasser in Osteuropa betroffen. Ganze Landstriche rund um das Stadtgebiet liegen komplett unter Wasser.

Marcus Seiler, der seit vielen Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Gradacac betreut: „Einige Tage war die Hauptstraße zwischen Gradacac und Tuzla nicht befahrbar, so dass für einige Menschen dringende medizinische Versorgung nicht möglich war.“ In Gradacac, berichtet Seiler weiter, sei ein Krisenstab eingerichtet. „Die Menschen in Dürens Partnerstadt brauchen wirklich dringend unsere Hilfe.“

Mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Düren ist ein Spendenkonto (Sparkasse Düren, BLZ 39550110, Kontonummer 1359006010) eingerichtet worden, auf das die Dürener nun spenden können. Uwe Möcker, geschäftsführender Vorstand des DRK: „Das, was die Menschen im Augenblick am dringendsten brauchen, ist wirklich Geld. Alles andere wäre nicht zielführend.“ Und Bürgermeister Paul Larue ergänzt: „Wir können versichern, dass diese Hilfe der Dürener direkt und Eins zu Eins in Gradacac ankommt.“

Davon wird sich auch eine städtische Delegation mit dem 1. Beigeordneten Harald Sievers an der Spitze überzeugen, die vom 2. bis 5. Juni nach Gradacac reisen wird. Larue: „Diese Reise ist schon lange geplant und soll in jedem Fall auch stattfinden.“ Einer, der schon seine Hilfe zugesagt hat, ist Peter Borsdorff. Er wird 500 Euro für Gradacac überweisen.

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