Hochrangige Gäste bei Podiumsdiskussion zur WM

Von: oha
Letzte Aktualisierung:
afrika01_bu
Botschafter Souwabo Eddie Funde, Pamina Haussecker (Inwent), Trainer Michael Krüger und Dr. Walther Hüls vom Integrationsministerium (von links) diskutierten über die WM in Foto: Ottmar Hansen

Düren. Vorfreude auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft weckte der „Südafrika-Abend” in den Comet Cinemas in Düren. Nach einem packenden Film über das Gastgeberland der WM diskutierten hochrangige Gäste auf dem Podium ebenso über die Chancen der teilnehmenden Teams wie über die wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas.

Nachdem Landrat Wolfgang Spelthahn die Besucher begrüßt hatte, führte Afrika-Kenner und Sportjournalist Dr. Stephan Kaußen durch das Programm. Seit der Vergabe der WM an Südafrika sei in dem Land „unheimlich viel passiert”, berichtete Projektleiterin Pamina Haussecker von Inwent (internationale Weiterbildung und Entwicklung). Nicht nur die Stadien seien errichtet oder modernisiert worden. Auch der Flughafen und der öffentliche Nahverkehr seien ausgebaut worden. Dinge, von denen Südafrika auch nach Ende des Turnieres profitieren werde.

Dem stimmte Michael Krüger, Trainer des Zweitligisten Alemannia Aachen, zu: „Wichtiger als die Spiele ist, was für die Menschen in Südafrika nachher übrig bleibt.” Dr. Walter Hüls vom Integrationsministerium listete auf, dass das Land NRW über seine Partnerschaften zu Ghana und Südafrika schon viel zur Entwicklung der beiden Länder beigetragen habe. Nicht nur im Sport, auch im schulischen Bereich und bei der Aids-Bekämpfung.

Südafrikas Botschafter Souwabo Eddie Funde versicherte: „Alle Stadien sind fertig.” Wir wollen die beste WM aller Zeiten präsentieren.” Das Pressezentrum sei noch im Bau: „Damit drei Billionen Menschen die Übertragung fehlerfrei sehen können.” Fußballprofi Samy Sané aus dem Senegal ist sich sicher: „Die Fans aus allen afrikanischen Ländern werden hinter Südafrika stehen.” Dies erwartet auch Dr. Stephan Kufferath-Kaßner, er lobte die „wahnsinnige Begeisterungsfähigkeit” der Südafrikaner: „Das wird eine tolle WM werden.” Ex-Fußball-Profi „Kalla” Pflipsen verwies auf die Integrationskraft des Fußballsports: „Dem Fan ist es egal aus welchem Land der Spieler kommt, er will guten Fußball sehen.”

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert