Düren - Hinter dem Faltblatt gehts weiter: mit QR-Codes

Hinter dem Faltblatt gehts weiter: mit QR-Codes

Von: Dietmar Engels
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Markus Jakobs aus Düren erste
Markus Jakobs aus Düren erstellt die „QR-Codes”. Auf der Leinwand ist ein Beispiel in stark vergößerter Form zu sehen. Foto: Dietmar Engels

Düren. Die CityMa Düren geht mit der Zeit: Sie versieht ab sofort Faltblätter, Plakate und andere Publikationen mehr mit so genannten „QR-Codes”, mit denen nur moderne Handys (Smartphones) zunächst etwas anfangen können. Den Anfang macht ein Veranstaltungskalender für 2012, der wegen der aufwändigen Vorbereitungen erst jetzt - Ende Februar - erschien en ist.

In dem handlichen Faltblatt sind die wichtigsten Veranstaltungen der Stadt Düren verzeichnet. Das Spektrum reicht von den allseits beliebten Märkten über die Annakirmes bis hin zur langen Nacht der Poesie und den verkaufsoffenen Sonntagen bis hin zu Weihnachtsmarkt und Kirmes.

Auch die Ausstellungen und Veranstaltungen im Leopold-Hoesch-Museum sind aufgeführt, was dessen Leiterin Dr. Renate Goldmann ausgesprochen freut. „Auf diese Weise können wir möglicherweise neue Zielgruppen für das Museum erschließen”, sagte die Direktorin am Mittwoch bei der Vorstellung des Veranstaltungskalenders.

Eher unscheinbar in dem grafisch ansprechend gestalteten Faltblatt ist besagter „QR-Code”. Wer über ein gut ausgestattetes Mobiltelefon verfügt, kann den Code abfotografieren und wird dann - eine geeignete Verbindung vorausgesetzt - auf die Internet-Seite der CityMa weiter geleitet. Dort findet man zu jeder der im Faltblatt verzeichneten Veranstaltungen weiterführende Informationen, kann das Event in seinen digitalen Terminkalender aufnehmen und Freunde in den einschlägigen sozialen Netzwerken auf die Veranstaltung hinweisen.

Auch auf Plakaten der CityMa wird der „QR-Code” künftig eingesetzt. So ist es zum Beispiel leicht möglich, auf die Schnelle viel mehr als Datum, Ort und Zeit zu erfahren. Etwaige Programmänderungen können auf diese Weise leicht „transportiert” werden. Markus Jakobs aus Düren, Experte für Internetanwendungen, erstellt die „PR-Codes” für die CityMa (und viele andere Kunden mehr).

Im gedruckten Veranstaltungskalender, der kostenlos im Bürgerbüro, im Rathaus, bei der Sparkasse und an vielen anderen Stellen mehr erhältlich ist, steht noch der Kaiserplatz als Standort für den am 22. November beginnenden Weihnachtsmarkt. Möglicherweise bleibt diese Angabe trotz der im Sommer beginnenden umfassenden Sanierung des Rathaus sogar richtig. CityMa- und IG-City-Vorstandsmitglied Uwe Gunkel sagte am Mittwoch, zur Zeit stehe zur Debatte, den Weihnachtsmarkt am gewohnten Ort, aber in verkleinerter Form stattfinden zu lassen: „Der Bauzaun wird nur etwa acht Meter vom Rathausvorplatz wegnehmen.” Entschieden sei die Frage aber noch nicht. „Es werden noch Gespräche geführt”.
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