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Hinein in die bisherige Jungen-Domäne

Von: Dietmar Engels
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Schon der Einführungsvortrag in Sachen „Cybermentor” war für Schülerinnen des „Stift” schon sehr spannendÉ Foto: Dietmar Engels

Düren. Mint ist eine Modefarbe - dass weiß so ziemlich jedes weibliche Wesen. In Großbuchstaben geschrieben wird aus den Farbton die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und mit diesem Bereich glauben die meisten Mädchen und Frauen nichts anfangen zu können. Am „Stift” soll sich das jetzt ändern.

Nur fünf Schulen in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich an dem Projekt „Cybermentor - E-Mentoring für Mädchen und MINT-Bereich”. Das Stiftische Gymnasium hat sich erfolgreich um die Teilnahme bemüht. Bisher ist der MINT-Bereich weitgehend eine Männerdomäne.

„Viele spannende Berufe”

Dabei ist das Geschlecht aber völlig unerheblich: „Natürlich können Mädchen und Frauen in diesem Bereich erfolgreich mitmischen. Viele spannende Berufe gibt es da - und auch richtig Geld zu verdienen”, sagte Sigrun Schirner von der Universitär am Mittwoch auf einer dreiteiligen Informationsveranstaltung in der Aula des Stiftischen Gymnasiums.

Nach Unter-, Mittel- und Oberstufen getrennt, erfuhren alle Schülerinnen, was hinter dem Projekt steckt. Die Jungen hatten derweil normalen UnterrichtÉ

Bei „Cybermentor” können bundesweit insgesamt 800 Schülerinnen mitmachen. Ebenso viele Mentorinnen stehen bereit, um jeweils einem der Mädchen helfend zur Seite zu stehen. Die Betreuerinnen studieren noch oder sind bereits in einem Beruf des MINT-Bereiches tätig. Angelegt ist die Aktion auf jeweils ein Jahr.

Im März geht es wieder mit „Neuen” los. Der Kontakt zwischen Mentorin und Mentee wird über das Internet hergestellt. Mindestens einmal pro Woche tasuchen sich die Ratsuchende und Fachfrau aus. Es sind aber auch persönliche Treffen - auch mit anderen Mentees und deren Betreuerinnen - möglich.

Die Projektleitung an der Uni Regensburg sorgen dafür, dass die Schülerinnen eine möglichst gut passende Mentorin bekommen. Deshalb müssen die interessierten Schülerinnen einen detaillierten Fragebogen ausfüllen.

Schon nach dem ersten Kurzseminar für die Jahrgangsstufen 6 und 7 bekundeten viele Mädchen gegenüber der Referentin schriftlich ihr Interesse, künftig zu den Mentees zu gehören.
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