Düren - Herren 40 der TG Gürzenich-Wald besiegen härtesten Kontrahenten

Herren 40 der TG Gürzenich-Wald besiegen härtesten Kontrahenten

Von: kel
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Lionel Barthez wehrte in Remscheid einen Matchball ab. Foto: kel

Düren. Der Mann hat Ahnung: „Vom Papier her müsste Remscheid auf den vorderen Positionen stärker sein und wir hinten. Dann können wir es über die Doppel reißen“, sagte Jan Stremmel, Mannschaftskapitän der Tennis-Herren-40 der TG Gürzenich-Wald vor dem entscheidenden Match in der Tennis-Regionalliga beim großen Konkurrenten in Remscheid.

Der Satz ist die Kurzfassung des Spielberichtes: Die Gürzenicher sind nach ihrem 5:4-Sieg bei einem noch ausstehenden Spiel so gut wie Meister und würden dann wieder an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnehmen.

Aber diese Begegnung lässt sich nun wirklich in eine Kurzfassung packen. Denn fast jedes einzelne Match war hier ein Krimi. Und das wegen Dauerregens nicht im Freien, sondern in einer Halle mit nur zwei Plätzen. Auf den Positionen 1 und 2 gaben sich Albert Portas und Jacques-Olivier Moers erst im Champions-Tiebreak mit 8:10 und 7:10 geschlagen. Robert Orlik war da bei 2:6, 3:6 schon chancenloser. Mit österreichischer Ruhe und Nerven wie Drahtseilen holte Gerald Mandl ein 7:6, 7:6, und Ingo Herzgerodt machte gar beim 6:0, 6:0 kurzen Prozess.

Damit hatte die Partie zwischen Lionnel Barthez und dem Ex-Gürzenicher und früheren Daviscup-Spieler Karsten Braasch besondere Bedeutung. Nach 4:6 und 6:3 ging auch Barthez in den Champions-Tiebreak. Dort lag er zunächst zurück, kämpfte sich heran und stand dann doch bei 9:10 und Aufschlag Braasch vor dem K.o. Aber „Lio“ schlug nicht nur einmal zurück, sondern machte drei Punkte hintereinander zum 12:10 und dem Ausgleich vor den Doppeln.

Das erste gewannen Albert Portas und Gerald Mandl 6:4, 7:6 und im zweiten Vergleich waren Robert Orlik und Ingo Herzgerodt gefordert. Auch sie bewiesen Nervenstärke und brachten das Ding um 22.11 Uhr mit 2:6, 6:4 und 10:7 nach Hause.

Das doppelte Doppel

Die Entscheidung war gefallen, so dass das letzte Doppel nicht mehr gespielt wurde. Mit den sechs Aktiven des Tages feierten die Dürener Fans und die Mannschaftskameraden Michael Schmidtmann, Peter Vogel und Jan Stremmel, die an diesem Tag passen mussten, aber längst auch schon das Ihre zum Erfolg beigetragen haben.

Zum Abschluss noch einmal Jan Stremmel: „Der Erfolg dieser Saison basiert auch auf einem tollen Mannschaftsgeist. Alle Neuen haben sich von Anfang an in unser prima Team engagiert und sich auch menschlich als Volltreffer erwiesen.“

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