Heimspiel-Hattrick für die Powervolleys im Advent

Von: tp
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Dreierpack: Ciaran McGovern, Oskar Klingner und Steven Hunt beim Dreierblock. Die Dürener gehen gut vorbereitet in die Woche mit drei Heimspielen. Foto: Guido Jansen

Düren. Für die Dürener Volleyball-Fans beginnen die Feiertage schon am Samstag (19.30 Uhr, Arena Kreis Düren). Drei Heimspiele binnen acht Tagen stehen für die SWD Powervolleys Düren an, zwei in der Bundesliga gegen Dresden und Berlin und eines im Pokal am Mittwoch gegen Mitteldeutschland.

Der Auftakt gegen Dresden dürfte beim Blick auf die Tabelle vorab spontan in der Kategorie „Pflichtsieg“ einsortiert werden. Eine Ausgangslage, die den Verantwortlichen in den seltensten Fällen behagt und die im Profisport gefährlich sein kann. „Die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass es nie einfach ist“, bleibt auch Dürens Coach Michael Mücke zurückhaltend. „Selbst wenn Dresden Letzter ist: Wir müssen 100 Prozent geben – und das weiß die Mannschaft auch“, sagt der Trainer und liefert die Begründung gleich hinterher: „Sie sind weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück, aber Dresden hat Potenzial“, sagt Mücke über die Sachsen, die bei einem Sieg im bisherigen Saisonverlauf gerade mal fünf Sätze gewonnen haben.

Der Dürener Coach nutzte nach dem siegreichen Freitagsspiel bei VC Olympia Berlin die lange Trainingswoche, um in der täglichen Arbeit einen Schwerpunkt auf das Krafttraining zu legen. „Das dürfte den Spielern zugute kommen“, weiß Mücke, der am Samstagabend auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Alle Mann an Bord, eine ausgedehnte Vorbereitung auf den anstehenden Gegner – die Voraussetzungen beim Tabellendritten könnten wahrlich schlechter sein.

Drei Pflichtspiele in der Arena bis zum dritten Advent – was den hiesigen Volleyball-Anhängern wie eine Festwoche vorkommen dürfte, ist allerdings nicht die liebste Konstellation des Übungsleiters. „Mir ist es natürlich lieber, wenn wir uns eine ganze Woche im Training auf einen Gegner vorbereiten können.“ Dieser „Luxus“ entfällt nach dem Dresden-Spiel. Zumindest ersparen sich die Powervolleys vor dem Viertelfinale im DVV-Pokal gegen Chemie Volley Mitteldeutschland (Mittwoch, 20 Uhr, Arena) lästige Reisestrapazen. Und mit einem Erfolg könnte sich das Team um Kapitän Jaromir Zachrich einen sportlichen Nachschlag zum Weihnachtsfest bescheren. Denn ein mögliches Halbfinale würde am 27. oder 28. Dezember ausgespielt.

Gipfeltreffen mit dem Meister

Und dann wartet am dritten Advent (17 Uhr) ja auch noch das Gipfeltreffen mit dem Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys auf die Dürener. „Das wird im letzten Heimspiel des Jahres noch mal ein echtes Highlight“, steigt auch bei Mücke schon die Vorfreude – wenn auch nur kurz: „Zuerst kommt Dresden.“

Die erste Sechs des Tabellenletzten zu prognostizieren, ist aufgrund der bisher gesehenen verschiedenen Aufstellungen der Gäste schwierig. Nur in der Mitte und beim Zuspiel konnten die Dürener Späher bislang eine gewisse Konstanz feststellen, ansonsten wechselt der serbische Trainer Zoran Nikolic munter durch. Selbst flexibel bleiben und mit guten Aufschlägen Druck machen, lautet das noch ziemlich allgemein formulierte Rezept des Dürener Coaches. Mit welcher Marschroute die Gastgeber konkret ins Spiel gehen, wird sich dann wohl erst am Samstag kurz vor dem ersten Aufschlag entscheiden.

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