Heimbachs Stadtrat vor dem Umbruch

Von: sis
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Heimbach. Es ist Urlaubszeit. Und deshalb haben Heimbachs Christdemokraten noch nicht über das Prozedere beraten, mit dem ein Nachfolger von Bürgermeister Bert Züll (CDU) gefunden werden soll.

Der Amtsinhaber hat vor gut anderthalb Wochen im nichtöffentlichen Teil einer Ratssitzung erklärt, dass er von der Möglichkeit Gebrauch machen will, 2014 sein Amt vorzeitig niederzulegen, um eine neue berufliche Herausforderung zu suchen (wir berichteten).

Den Fahrplan der Heimbacher CDU erläuterte Partei- und Fraktionsvorsitzender Gerd Linden aus Düttling: „Wenn alle Mitglieder unserer Fraktion aus dem Sommerurlaub zurück sind, werden wir die weiteren Schritte beraten.“ Auf jeden Fall hat die Union den Kreis Düren angeschrieben, um die Fristen für die Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten in Erfahrung zu bringen.

Und die sind: Frühestens mit dem Entlassantrag von Bert Züll kann das Aufstellungsverfahren beginnen, am 7. April 2014 läuft die Frist ab, wenn am 25. Mai gewählt werden sollte.

Linden kann sich einige Szenarien vorstellen, die zu einem Nachfolge-Kandidaten von Bert Züll führen („Seine Ankündigung kam vollkommen überraschend.“), aber vorgreifen möchte er seinen Partei- und Fraktionsfreunden nicht. Allerdings wird die Union, die im Heimbacher Kommunalparlament über die absolute Mehrheit verfügt, das Gespräch mit den übrigen politischen Vertretern im Rat suchen. Ziel könnte sein: ein gemeinsamer Kandidat.

Auch Dr. Harro Höger, Arno Krischer und Bernhard Droege – die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wurden ebenfalls von Bert Zülls Entscheidung überrascht – können sich einen Kandidaten des gesamten Rates vorstellen, wobei ihnen am liebsten wäre, wenn der Kandidat mit der Heimbacher Situation bestens vertraut wäre.

Heimbachs Rat wird nach der Kommunalwahl nicht nur ein neuer Bürgermeister vorstehen, auch der Stadtrat dürfte runderneuert werden. So haben Linden, Dr. Höger und Krischer bereits angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Bernhard Droege trägt sich ebenfalls mit diesem Gedanken – und so manches andere Ratsmitglied auch.

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