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Heimbach will Ortskern mit Hilfe eines Aachener Büros sanieren

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Präsentiert sich eingerüstet, im Innern geht es rund. Aus der Burg wird eine Internationale Kunstakademie mit 1285 Quadratmetern Atelier. Foto: Margret Vallot

Heimbach. „Die Augen nicht vor der Realität verschließen und die Probleme anpacken”, sagt Heimbachs Bürgermeister Bert Züll, wenn er auf die städtebauliche Situation im Zentralort zu sprechen kommt.

Zwar wird sich die Internationale Kunstakademie positiv auswirken, wenn sie im September ihren Betrieb aufnimmt, dennoch gibt es im Ortskern der Burgstadt städtebauliche Mängel.

Es sei deshalb sinnvoll, so Züll, im Rahmen einer städtebaulichen Planung die Ende der 1980er Jahre begonnene Ortskernsanierung wieder aufleben zu lassen.

Erhaltung und Entwicklung des Stadtkerns als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben ist das Ziel einer städtebaulichen Rahmenplanung, deren Realisierung die bauliche, wirtschaftliche und verkehrliche Situation verbessern soll.

Durch die Erteilung eines Planungsauftrages hat die Stadtvertretung Heimbach jetzt die Weichen für eine zukunftsorientierte Umgestaltung gestellt.

Die Aufgabe für die Planungsgemeinschaft Bavaj-Urgatz aus Aachen lautet, zunächst eine Problemanalyse zu erstellen, dann die Grundlagen zur Zielfindung zu schaffen, ein Konzept zu entwickeln und schließlich einen Maßnahmeplan zu erarbeiten.

Dieser Planungsprozess soll nicht ohne die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gewerbetreibenden und Grundstückseigentümer stattfinden. Verwaltung und Planer werden daher die Bürgerschaft Anfang September in einer Einwohnerversammlung über Details informieren und im Oktober zur Mitarbeit in einer ganztägigen „Zukunftswerkstatt” einladen.

Zu speziellen Themenkomplexen, wie Tourismus, Wirtschaft, Verkehr werden Bürgerrunden stattfinden. Des Weiteren wird die Öffentlichkeitsarbeit durch die Internetpräsenz http://www.heimbach-eifel.de und weitere Pressearbeit auf dem Laufenden gehalten.
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