Inden - Hauptschule Inden: Wo Unterrichten Laune macht

Hauptschule Inden: Wo Unterrichten Laune macht

Von: Christina Diels
Letzte Aktualisierung:

Inden. Knapp 340 Schüler, schätzt Schulleiter Jürgen Rudig, werden nach den Sommerferien auf die Hauptschule Inden gehen, davon 13 (bzw. 14 ab dem neuen Schuljahr) integrative. 45 Neuanmeldungen und etwa 10 bis 15 Neuntklässlern, die eine Verlängerung beantragen werden, stehen 62 Abgänge mit Abschluss entgegen bei derzeit 347 Schülern in 18 Klassen.

Die Schätzung von Rudig , die er in der jüngsten Schulausschusssitzung bekanntgegeben hat, ist dabei noch vorsichtig. „Was ist mit den Wechslern von der Real- zur Hauptschule?”, fragt ein Ausschussmitglied. Die möchte Rudig lieber nicht einrechnen. „Ich denke, die Realschulen halten ihre Schüler fest”, vermutet er angesichts rückläufiger Schülerzahlen.

Ansonsten zeigt er sich optimistisch in seinem Bericht. Im Vortrag wechselt er sich mit Konrektor Helmut Gülden ab. Der zählt auf, mit welchen Projekten, man den Nachwuchs auf den Beruf vorbereitet: Ein Berufsfindungstag in der Ausbildungszentrale von RWE Power, eine Zusammenarbeit mit zehn handwerklichen Indener Betrieben und das Vorhaben, den Berufswahlpass für Siebtklässler neu zu strukturieren. „Dabei verstärken sich die Maßnahmen von der 5. bis zur 10. Klasse”, sagt er.

Über dem Durchschnitt

Rudig berichtet kurz von den Lernstandserhebungen für die 8. Klasse in Mathe, Deutsch und Englisch, wie im Vorjahr lägen seine Schüler über dem Durchschnitt.

Für das Mittagessen rechnet er im Schuljahr 2010/11 mit 60 bis 70 Kindern. Ein Wechsel des bisherigen Anbieters stehe an. Ein gleichwertiges neues Angebot habe er schon herausgesucht.

Einem guten Musikpädagogen, der montags in der Mittagspause, die Kinder mit Schlagzeug und Percussion unterhält, steht der Verlust von Betreuern in der Hausaufgabenbetreuung und im Fußball entgegen. „Da ist es schwer, Leute zu finden, die hier aufs Land herauskommen”, sagt Rudig. Die Stimmung unter den Lehrkräften sei dagegen gut. „Wir sind gut besetzt”, sagt er. Es stehe zum Glück keine Personaldiskussion an.

Die Liste der anstehenden Projekte sei lang, sagt Rudig. Er will den Titel „Gute gesunde Schule” holen. „Die Rheinische Unfallkasse hat uns besucht, und die wollen, dass wir es wieder werden.” Etwas fürs Prestige und etwas für den Geldbeutel. Auch als „Starke Schule NRW” hat Rudig seine Einrichtung in den Wettbewerb geschickt. „Wir sind voll mit Projekten”, sagt er. Vorerst seien aufgrund der Ressourcen keine weiteren geplant.

Fachräume saniert

Gülden übernimmt und berichtet, dass der Schulhof fast fertig gestaltet sei, die Fachräume saniert seien. Von der Lernwerkstatt sowie von den ansteigenden Stuhlreihen und dem neuen Whiteboard im Physikraum, ist der Pädagoge begeistert. „Das macht richtig Laune”, sagt er. Und Rudig nickt zustimmend. Der Abschluss der Projektwoche ist für den 10. Juli geplant, die Homepage werde aktueller verspricht Rudig und das Jahrbuch sei so gut wie fertig - fehle noch ein Zuschuss, um den Druck zu finanzieren.
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