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Hat die Gereonschule eine Zukunft?

Von: smb
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Über die Zukunft der Gereonschule in Boich wird im Kreuzauer Schulausschuss diskutiert. Foto: smb

Boich. Die mögliche Schließung der Förderschule in Boich war schon bei den vergangenen Haushaltsberatungen im Kreuzauer Gemeinderat Thema. Jetzt soll die Zukunft der Schule diskutiert werden.

Denn die ist noch ungewiss, weil die rechtlichen Rahmenbedingungen noch nicht festgezurrt sind. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass diese Lernorte aufgelöst werden. Das zeichnet sich im Schulrechtsänderungsgesetz und in einer Verordnung über die Mindestgrößen von Förderschulen ab. Die Schüleranzahl in Boich reicht demnach nicht aus, um den Bestand der Schule zu sichern – auch nicht mit einer Ausnahmegenehmigung. Aktuell besuchen 58 Kinder die Schule.

Die CDU-Fraktion hat nun beantragt, die möglichen Perspektiven der Schule und der inklusiven Beschulung an Regelschulen zu diskutieren. Schulleiter Helmut Dahlmanns hat bereits Konzepte für eine „sinnvolle Inklusion im Südkreis“ erarbeitet, die er in der Sitzung des Schulausschusses am 18. September vorstellen wird.

„Die CDU-Fraktion möchte bei allen Diskussionen zwar das Wohl der Schüler in den Vordergrund gestellt sehen, die eventuellen finanziellen Auswirkungen dürfen dabei jedoch nicht aus dem Blick verloren gehen“, heißt es in dem Antrag. Träger der Schule sind die Stadt Nideggen und die Gemeinde Kreuzau. Die Gemeinde Kreuzau möchte die rechtlichen Voraussetzungen für die Auflösung der Schule ermitteln.

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