Düren - „Harold und Maude“: Ein Sonderling lernt das Leben zu lieben

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„Harold und Maude“: Ein Sonderling lernt das Leben zu lieben

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Renate Fuhrmann und Johannes Franke spielen die Hauptrollen in „Harold und Maude“. Foto: Grenzlandtheater Aachen

Düren. Das Grenzlandtheater der Städteregion Aachen gastiert am Montag, 4. November, mit der Komödie „Harold und Maude“ von Colin Higgins im Haus der Stadt Düren. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

Wer würde ihr nicht verfallen, dieser hinreißenden alten Dame, die sich – oft gar nicht ladylike – in den wilden Strom des Lebens stürzt? Beherzt, furchtlos und renitent wie ein Hippie, schert sich Maude wenig um ihren Adelstitel, dafür umso mehr um ihre Mitmenschen. So auch um den blutjungen Sonderling Harold, der die wohlhabende Mama mit seinen morbiden Spielchen längst nicht mehr schocken kann.

Erstes Treffen zwischen Gräbern

Der Beginn des Stücks wartet mit einem schrecklichen Einblick in einen Schrank auf. In die elegante Wohnung kommt auch noch Dr. Mathews, der den todessüchtigen Harold von seinen „Marotten“ und Friedhofsbesuchen abbringen soll.

Harolds Vorgeschichte folgend, treffen er und Maude natürlich erstmals zwischen Gräbern aufeinander. Maude schert sich nicht um gesellschaftliche Konventionen. Sie liebt das Leben, ist rebellisch, stiehlt Autos, rast wie eine Irre durch die Stadt und lebt ausschließlich im Augenblick.

Harold kann nur noch staunen

Unbekümmert isst die alte Frau auf dem Friedhof Erdnüsse – was der Pater gar nicht gerne sieht – und spricht völlig unbefangen den gehemmten jungen Mann im dunklen Anzug an. Der kann nur noch staunen. Maude lehrt Harold nach und nach, das Leben zu lieben. Und nicht nur das Leben …

„Harold und Maude“ – eine der außergewöhnlichsten, aber auch berührendsten und stärksten Liebesgeschichten überhaupt. Eine exzentrische, eine ergreifende Komödie – ein Plädoyer für Toleranz und Mut. Der Eintritt kostet zwischen 15,40 und 24,50 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse im Haus der Stadt, Rudolf-Schock-Platz und an der Kulturtheke im Städtischen Bürgerbüro am Marktplatz.

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