Düren - Hans Becker feiert seinen 80. Geburtstag

Hans Becker feiert seinen 80. Geburtstag

Von: Sandra Kinkel
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Ein Dürener Urgestein: Ex-Bürgermeister Hans Becker, hier bei einem Sommerfest des Vereins „Dürener Platt”, wird morgen 80 Jahre alt. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Ach wissen Sie, ich war früher bei so vielen Feiern, da habe ich heute gar nicht mehr so viel Lust. Aber ich werde am Sonntag schon mit meiner Familie und meinen Freunden ein kleines Fest machen. Das ist ja klar.”

Hans Becker lächelt. Den Mann, den sicher viele Dürenerinnen und Dürener noch kennen, weil er ja immerhin über 25 Jahre lang Stadtverordneter an der Rur und auch Bürgermeister war, wird morgen 80 Jahre alt. Und blickt auf ein bewegtes und erfolgreiches Politikerleben zurück. Genau wie natürlich auf ein glückliches Berufs- und Familienleben.

Von Beruf Kaufmann

Von Beruf ist Hans Becker Kaufmann, in Mainz hat er seine Profession gelernt. „Meine Eltern hatten in Düren einen großen Feinkostladen. Und als die krank wurden, bin ich eben zurück gekommen. Und habe das Geschäft übernommen.”

Zurück in seiner Heimatstadt hat er hier über die politischen Verhältnisse ziemlich viel gemeckert. „Bis meine Mutter irgendwann zu mir gesagt hat, dass ich nur reden soll, sondern auch was ändern. Anpacken. Also bin ich 1958 in die CDU eingetreten. Und bis heute drin geblieben, auch wenn das nicht immer leicht war.”

Von 1961 bis 1983 war Becker dann Stadtverordneter, ab 1975 zudem erster stellvertretender Bürgermeister. Von 1983 bis 1984 war er Bürgermeister von Düren, danach hat Hans Becker noch fünf Jahre als Stadtverordneter und wieder als erster stellvertretender Bürgermeister gearbeitet.

Während seiner Amtszeiten gelang es, die Fordwerke in Düren anzusiedeln, mit Hilfe der Rheinbraun den Badesee anzulegen. „Und wir haben die Fußgängerzone gegründet”, erinnert sich der Vollblut-Politiker. Viele seiner Kaufmanns-Kollegen, weiß Becker, hätten ihn damals stark angefeindet. „Erst nachher haben sie gemerkt, dass eine Fußgängerzone gar nicht so schlecht ist.”

Hans Becker glaubt, dass sich die Kommunalpolitik im Laufe der Jahrzehnte stark verändert hat - auch in Düren. „Ich habe das Gefühl, dass die Idealisten, wie wir es früher waren, immer weniger Einfluss haben, weil sie von der Verwaltung stark eingeschränkt werden.”

Klar, dass Hans Becker auch heute noch stark an dem interessiert ist, was in Düren passiert. Darüber hinaus engagiert er sich aber auch nach wie vor für den Verein „Dürener Platt” und ist auch in seiner Pfarrgemeinde in Rölsdorf aktiv. Außerdem geniesst er natürlich die Zeit mit seinen zwei Kindern und vier Enkelkindern sehr.

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